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Lützeler, Paul Michael (Hg.): Schreiben zwischen den Kulturen

U.a. Jurek Becker, Barbara Honigmann und Erica Pedretti zur multikulturellen deutschen Literatur.   Lützeler, Paul Michael (Hg.): Schreiben zwischen den Kulturen. Beiträge zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
  Preis: 4,95 €

Neuwertig,
Paperback, 238 S.
Fischer Taschenbuch Verlag, 1996
Ehem. geb. Preis: 10,17 €
ISBN: 3-596-12962-1
Lieferbarkeit: sofort

Land: Deutschland; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 394

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Klappentext:
Gibt es eine multikulturelle deutsche Literatur? Wenn ja, welche Ziele, Reize, Grenzen hat sie?
Über diese Fragen schreiben in diesem Band die Schriftsteller Jurek Becker, Silvio Blatter, Barbara Frischmuth, Klaus Hoffer, Barbara Honigmann, Ursula Krechel, Sten Nadolny, Paul Nizon, Hanns-Josef Ortheil, Yüksel Pazarkaya, Erica Pedretti, Peter Schneider.
Und die Wissenschaftler Irmgard Ackermann, Amy Colin, Leroy T. Hopkins, Iman O. Khalil und Paul Michael Lützeler.
»Der beschleunigte Wandel moderner Gesellschaften sprengt alle stationären Lebensformen. Kulturen bleiben nur am Leben, wenn sie aus Kritik und Sezession die Kraft zur Selbsttransformation ziehen«, so bilanzierte Jürgen Habermas die heftigen Debatten um multikulturelle Aspekte unserer Gegenwart. Seine Einsichten gelten auch für die Literatur. Tatsächlich haben einige der hervorragendsten Schriftsteller der englischen oder französischen Literatur einen ausgeprägt multikulturellen Hintergrund: Salman Rushdie, Derek Walcott, Tahar Ben Jelloun, Michael Ondaatje oder V. S. Naipaul zum Beispiel. Gerade weil sie einen fremden Blick auf die Länder werfen, in denen sie leben, weil sie Teilhaber zweier Kulturen sind, gelingt es ihnen, einen neuen, geistesgegenwärtigen Beitrag zu der Literatur ihrer Länder zu leisten.
Durch das frühe Ende der kolonialen Vergangenheit Deutschlands ist dieser Prozeß hierzulande noch nicht so weit fortgeschritten, doch kommt er unaufhaltsam in Gang: Seit dem Zuzug ausländischer Arbeitnehmer in den fünfziger und sechziger Jahren ist Deutschland ein immer stärker multikulturell geprägter Staat geworden. Ein Prozeß, der sich mit der Öffnung der Grenzen nach Osteuropa 1989 radikal beschleunigt hat. Das hat Folgen auch in der Literatur. »Die arabische, türkische, jüdische und afro-deutsche Präsenz in der deutschsprachigen Dichtung ist ein Zeichen ihrer faktisch gegebenen multikulturellen Verfassung.« (Lützeler) Der fremde Blick auf unsere Heimat kann den »alteingesessenen« Bürgern die Augen für unbekannte Aspekte des Landes öffnen,
Im vorliegenden Band nehmen namhafte Schriftsteller erstmals Stellung zu multikulturellen Erfahrungen in Deutschland, und Wissenschaftler liefern Analysen zu multikulturellen Aspekten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das Buch bietet nicht nur ein erstes Fundament für eine zwangsläufig sich ankündigende literaturwissenschaftliche Diskussion, sondern schärft zudem die Wahrnehmung für die Möglichkeiten und Reize einer multikulturellen deutschen Literatur.

PAUL MICHAEL LÜTZELER, geboren 1943, lehrt Literaturwissenschaft an der Washington University in St. Louis/Missouri und ist Leiter des dortigen Europa Instituts.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Paul Michael Lützeler Einleitung
I. Essays
- Barbara Frischmuth: Der Blick über den Zaun
- Silvio Blatter: Multikulturlos
- Erica Pedretti: Die Reise
- Paul Nizon: Exil: Das Multikulturelle als Stimulans
- Jurek Becker: Der Tausendfüßler
- Sten Nadolny: »Wir« und »Die« - Erzählen über Fremde
- Peter Schneider: Alle meine Ausländer
- Ursula Krechel: Vagabundierende Vokale, migrantische Mütter
- Hanns-Josef Ortheil: Über die Verweigerung des Multikulturellen in den Büchern des Hanns-Josef Ortheil
- Yüksel Pazarkaya: Der vier Bücher Sinn . . . Über die Variabilität der Kultur
- Barbarn Honigmann: Von meinem Urgroßvater, meinem Großvater, meinem Vater und von mir
- Klaus Hoffer: Die Nähe des Fremden
II. Analysen
- Iman O. Khalil: Arabisch-deutsche Literatur
- Amy Colin: Multikulturalismus und das Prinzip der Anerkennung in der zeitgenössischen deutsch-jüdischen Literatur
- Leroy T. Hopkins: Sprich, damit ich dich sehe! Eine afrodeutsche Literatur . .
- Irmgard Ackermann: Deutsche ver-fremdet gesehen. Die Darstellung des »Anderen« in der »Ausländerliteratur«
- Paul Michael Lützeler: Der postkoloniale Blick. Deutschsprachige Autoren berichten aus der Dritten Welt
Autorenverzeichnis

Zustandsbeschreibung:
Exemplar verlagsfrisch und ungelesen, aber Seiten leicht gebräunt.

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