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Wolf, Christa: Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra

Dies ist ein second-hand Artikel

  Wolf, Christa: Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra. Frankfurter Poetik-Vorlesungen
  Preis: 4,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Paperback, 160 S.
Luchterhand, 1983
ISBN: 3-472-61456-0
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 3878

Klappentext:
»Inwieweit gibt es wirklich >weibliches< Schreiben? Insoweit Frauen aus historischen und biologischen Gründen eine andere Wirklichkeit erleben als Männer...
Insoweit sie aufhören, sich an dem Versuch abzuarbeiten, sich in die herrschenden Wahnsysteme zu integrieren. Insoweit sie, schreibend und lebend, auf Autonomie aus sind.«
Der Versuch, aus einem >weiblichen< Weltbild eine neue >weibliche< Ästhetik abzuleiten, steht am Ende von Christa Wolfs Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Ihr Beginn beschreibt den Aufbruch zu einer Griechenlandreise, der, infolge einer unerwarteten Flugverzögerung, begleitet ist von der Lektüre der »Orestie« des Aischylos.
Eine Figur aus dieser Tragödientrilogie nimmt die Autorin sofort gefangen, besetzt sie, spielt ihr Stichworte und Schlüsselsätze zu, löst immer mehr Fragen aus: Kassandra, die Seherin, die Prophetin des Untergangs, die niemand hören wollte.
Keine Literaturtheorie wird vor uns ausgebreitet, vielmehr werden wir Zeuge der Entstehung eines poetischen Motivs, eines Arbeitsprozesses, bei dem sich Anregungen und Eindrücke, Überlegungen und Einfälle im Kopf der Autorin allmählich zu einer Erzählung verdichten; im Laufe dessen aber auch ihr >Seh-Raster<, wie Christa Wolf sagt, sich entscheidend verändert, vergleichbar nur den Folgen ihrer ersten Marx-Lektüre Jahrzehnte zuvor.
Kassandra wird ihr zum Modell; die ursprünglich als Lehrstück gedachte Erzählung immer mehr zur Schlüsselerzählung, die, von gegenwärtiger Bedrohung ausgehend, auf den Zusammenhang von Krieg und Vatergesellschaft weist wie auf die Notwendigkeit einer neuen >weiblichen< Sicht.

CHRISTA WOLF, geb. 1929 in Landsberg/Warthe, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin/DDR. 1980 erhielt sie den Büchner-Preis. Bei Luchterhand sind erschienen:
»Kassandra«, Erzählung; »Nachdenken über Christa T.«; »Unter den Linden« (SL 249); »Kindheitsmuster« (SL 277); »Kein Ort. Nirgends« (SL 325); »Gesammelte Erzählungen« (SL 361); »Lesen und Schreiben - Neue Sammlung« (SL 295); Karoline von Günderrode »Der Schatten eines Traumes« hrsg. v. Christa Wolf (SL 348); Christa Wolf/Gerhard Wolf »Till Eulenspiegel« (SL 430); »Christa Wolf Materialienbuch«, hrsg. v. Klaus Sauer (SL265).

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht lichtrandig u. mit kl. Druckstellen, Seiten gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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