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Zitscher, Wolfram: Türen und Portale in Nordelbingen

Dies ist ein second-hand Artikel

  Zitscher, Wolfram: Türen und Portale in Nordelbingen.
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, 23+68 S.
Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, 1969
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Industrialis.
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 19779

Auszug aus der Einleitung:
„In der Süderstraße meiner Vaterstadt, dem Gäßchen gegenüber, das nach dem St.-Jürgens-Kirchhof und über diesen an dem Stift entlang nach der Norderstraße führt, stand seit Anfang des siebzehnten Jahrhunderts ein kleines Haus, über dessen Eingangstür sich ein in Sandstein ausgehauenes Bild befand: ein Mann in einem Schifflein, zu dem durch hohe Wellen der Tod geschwommen war und schon den Mann zu sich ins Meer hinabriß; darunter stand: ,Up Land un See'."
Dieses Haus in Husum, von dem Theodor Storm in „Böttcher Baasch" schreibt, steht nicht mehr, und auch die Sandsteinplatte, die sich noch einige Zeit nach dem Abbruch des Hauses auf dem Dachboden eines Nachbarhauses befunden haben soll, ist verschollen.
Nur durch den Hinweis des Dichters auf einen von alters her fast bis in die Gegenwart reichenden Brauch, beim Bau von Herren-, Bürger- und Bauernhäusern der Haustür ein besonderes Gewicht zuzulegen, wissen wir von ihr.
Ein Zugang zum Verständnis geschichtlicher Architekturformen kann uns nur gelingen, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß es den Menschen in den früheren Kulturepochen beim Bauen weit weniger als uns auf das Erreichen bloßer Zweckformen ankam, die von der sachlichen Bestimmung des Baues her vorgegeben waren.
Während heute persönliche Bindungen an den Bau fast ganz hinter der Zweckbestimmung zurücktreten, bestand in früheren Epochen eine persönliche Beziehung zwischen Bau und Bauherren, in die nur der Baumeister notwendig einbezogen wurde.
Mit seinem „Hause" identifizierten sich der Bauherr und schließlich seine Nachfahren, namentlich im Adel und in Patriziat der Städte. Eine Anzahl heute noch üblicher Redewendungen läßt diesen irrationalen Bezug zwischen Haus und „Herr des Hauses" deutlich werden.
Durch sein Haus, das die Zeiten überdauern sollte, wußte sich der Bauherr den nachfolgenden Geschlechtern verbunden, die als Jahres- und Namenszeichen geschmiedeten Maueranker überlieferten sein Andenken, das Wappen über dem Tor verpflichtete die Nachkommen und in den Formen der Architektur stellte er sich selbst der Mit- und Nachwelt dar. [...]

Erstveröffentlichung für die Schleswig-Hosteinische Landesbrandkasse.

Zustandsbeschreibung:
OLn., Rücken leicht schief, Seiten l. gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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