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Bücker, H.G. [Heinrich Gerhard]: Bilder des Heiles [sog. "Bücker-Bibel"]

Dies ist ein second-hand Artikel

  Bücker, H.G. [Heinrich Gerhard]: Bilder des Heiles [sog. "Bücker-Bibel"].
  Preis: 57,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 470 S.
Steyler Verlag, 1965
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 4616

Klappentext:
Die Heilige Schrift ist das einzige Buch, von dem gesagt werden darf, daß in ihm „Gottes Wort" menschliche Sprache angenommen habe. Keine andere Überlieferung ist dieser in irgendeinem Sinne vergleichbar.
Ihrer unversiegbaren Kraft verdanken sich bald zwei Jahrtausende menschlicher Entwicklung unter dem Zeichen der göttlichen Dreieinigkeit, wie sie sich in dem "Buch der Bücher" zu erkennen gibt.
Und diese selbe Kraft hat niemals aufgehört, mit dem Lichte göttlicher Offenbarung die Geister der Menschen zu erleuchten, ihre Herzen zu erwärmen.
Nicht zuletzt strahlte der Segen der Inspiration von der Schrift auch auf die schöpferische Phantasie der Künstler aus: die Werke, welche sich an den Gedanken, Vorstellungen und Gestalten der Bibel entzündeten, sind unzählbar. Und unzählbar sind wohl ebenso die Menschen, denen diese Werke wiederum zum Segen wurden, denen sie immer wieder neue Glaubensimpulse schenkten.
Die vielgestaltige Bilderwelt der beiden Testamente hat des öfteren ihren Widerschein auch in durchgehenden „Bibel-Illustrationen" gefunden. Keines von diesen Illustrationswerken stellt indessen eine derart einheitliche künstlerische Konzeption dar wie die hier vorgelegten „Bilder des Heiles" von der Hand des westfälischen Meisters Heinrich Gerhard Bücker.
Eine „illustrierte Bibel" freilich wollen diese Bilder nicht anbieten; Vollständigkeit des Textes wurde keineswegs erstrebt. Das Werk ist vielmehr aus ganz unverbindlichen Anfängen mit improvisierten Einzelblättem erst allmählich und gleichsam absichtslos in immer größere Weite und Tiefe gewachsen.
Indem sich zunächst zwanglos Blatt zu Blatt gesellte, ergaben sich mit der Zeit Vision und Planung einer organischen Bilderfolge, die sich zu einem Ganzen von immer dichterer Geschlossenheit rundete.
Das um so mehr, als bald auch das Schriftbild in die zeichnerische Darstellung einbezogen wurde. Aber bis die jetzt vorliegende einzigartige Schöpfung — ein unvergleichbares Dokument religiösen Bekennertums bei völliger Freiheit der künstlerischen Aussage — die Vollendung erreichte, in welcher sie sich nunmehr darbietet, durchlief sie verschiedene Stadien mühevoller Verarbeitung.
Die meisten Blätter lagen schließlich in mehreren, manche in vielen abweichenden Fassungen vor, die vielfach am Ende einer wiederum gänzlich neuen Lösung weichen mußten.
So existieren Tausende von Entwürfen und schon einmal ausgewählt gewesenen Zeichnungen.
Diese Fülle der Bildvorstellungen erlaubte es, für die hier dargebotene kleinformatige Ausgabe des Werkes von einigen Blättern eine Fassung zu wählen,die in der großformatigen Originalausgabe unwirksam erschienen wäre.
Das ist aber auch der einzige Unterschied zwischen den beiden Ausgaben. Sie gewähren beide dem Betrachter eine Veranschaulichung der Heilsgeschichte, wie sie in dieser gesammelten Eindringlichkeit bisher nicht existierte.
Das Buch will dazu dienen, durch meditative Versenkung in seine Bildersprache das Heilsgeschehen denkend und fühlend nachzuerleben. Die Bildmeditation soll äußere Anschauung in innere Schau verwandeln, andächtigere Betrachtung in religiöses Leben.
Es versteht sich, daß die strenge stilistische Einheit von Bild und Schrift eine wohlbedachte Wahl der Text-Fassung bedingte.
Bücker fand sie für das Alte Testament in den kraftvollen dichterischen Wortprägungen und der weitgehenden Originaltreue der vierbändigen neuen Verdeutschung aus dem hebräischen Urtext: "Die Schrift" von Martin Buber; für das Neue Testament in der von Werner Becker bearbeiteten Übertragung Fritz Tillmanns. Es entsprach nicht nur dem besonderen Wunsche Martin Bubers, sondern war auch m der Unantastbarkeit seiner sprachlichen Diktion gefordert, daß für die alttestamentarischen Personennamen die phonetisch richtige Schreibweise beibehalten wurde. Die auf dem griechischen Urtext fußende Übersetzung des Neuen Testaments von Tillmann entsprach unter den in Betracht kommenden Fassungen den Intentionen des Künstlers am meisten. Auch ihr eignet eine besondere Ausdruckskraft des Wortes, wie sie hier für die Einheit des Meditationsgedankens unerläßlich war.

Steyler Verlag St. Augustin.
© Zeichnungen by Steyler Verlagsbuchhandlung GmbH. Kaldenkirchen 1965.
Text zum Alten Testament von Martin Buber (Komposition 1-109) Jakob Hegner Verlag, Köln, von B. Otte (Komposition 110-123).
Text zum Neuen Testament von F. Tillmann, bearbeitet von W. Becker, Kösel-Verlag, München.
Lithos Prinz + Scholz, Bielefeld.
Herstellung Bonifacius-Druckerei, Paderborn.
Printed in Germany.

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser leicht eingerissen, ansonsten gute Erhaltung.

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