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Daniel, Jens: Deutschland ein Rheinbund?

Dies ist ein second-hand Artikel

  Daniel, Jens: Deutschland ein Rheinbund?.
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 189 S.
C.W. Leske, 1953
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: sofort

Land: Deutschland; Epoche: Nachkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 16963

Klappentext:
„Zieht Preußen von Deutschland ab, was bleibt?", fragte Walther Rathenau 1919, „ein verlängertes Österreich, eine klerikale Republik: Der Rheinbund."
Inzwischen ist Preußen zerschlagen und sein Kern ist „von Deutschland abgezogen" worden. Das Land östlich der Elbe bäumt sich unter dem Diktat eines unmenschlichen Regimes.
In der Bundesrepublik aber, die sich aus der Katastrophe retten konnte, machen sich wieder, wie 1658 schon und 1806, die Fliehkräfte des rheinisch-katholischen Raumes bemerkbar, die sich eher mit den westlichen Siegern als mit dem unterdrückten, ausgepowerten Osten des Vaterlandes gruppieren wollen.
Nichts soll geopfert werden, es sei denn das Land östlich der Elbe auf dem Altar eines imaginären West-Europa, das sich nur mit einem geteilten Deutschland verbinden will.
Die rheinisch-katholische Landschaft im Verband mit Bayern scheint vielen Leuten als der trächtigere Kulturboden, der ein behäbiges Ministerial-Regiment unter ständiger Stützung durch Kräfte von außen erlaubt.
Ein wiedervereinigtes Deutschland dagegen wäre dem Furor des Weltkonfliktes und seinem eigenen Furor schonungslos ausgeliefert. Es gäbe wieder ein freies Spiel der Kräfte im politischen Raum, und Gott behüte, wozu wäre dann der 2. Weltkrieg gut gewesen, der dem deutschen Volk das Recht auf demokratische Selbstbestimmung für immer nehmen sollte, von dem es unter Hitler einen schlechten Gebrauch gemacht hatte?
Das halbe Deutschland unwiederbringlich in einem halb-herzigen Europa aufgehen zu lassen, war gegen solche Sorgen ein pfiffiges Rezept. Der Rheinbund von heute hatte sein Mäntelchen.

Zustandsbeschreibung:
OBr., Seiten deutlich gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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