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Vargas Llosa, Mario: Die Anführer

Sechs frühe Erzählungen Vargas Llosas   Vargas Llosa, Mario: Die Anführer. Aus dem Spanischen von Elke Wehr
  Preis: 6,95 €

Guter Zustand,
Hardcover, 126 S.
Suhrkamp, 1993
Ehem. geb. Preis: 16,36 €
ISBN: 3-518-40544-6
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Peru; Epoche: Nachkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 1095

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Klappentext:
Schon der junge Mario Vargas Llosa - 22 Jahre alt ist er, als er für 'Die Anführer' den Preis Leopoldo Alas erhält - steuert direkt auf seine Themen zu. Themen, die er nicht gesucht hat, sondern die sich ihm aufdrängen, da es Stoffe sind, die seine Umwelt, die Gesellschaft, in der er lebt, prägen und bestimmen.
Im Salesianerkolleg in Piura rivalisieren zwei Banden um die Vorrangstellung; alle Energie, die sich gegen ihre Demütigung durch die Autorität richtet, verbraucht sich bei der Auflehnung gegen den überstrengen Direktor in der Rivalität ihrer Anführer. Noch die erzwungene Versöhnung unter dem Druck von oben liefert eine zwiespältige Lektion. -
Zwei Brüder reiten aus, um den Indio zu jagen und zu erledigen, der - in ihren Augen und nach ihrem gesellschaftlichen Kodex - ihre Schwester belästigt hat. Was für den jüngeren Bruder wie eine erwünschte Bewährung in der Wildnis erscheint, ein Ringen um die Anerkennung des Älteren, wird zur Initiation in die Ausübung männlicher Gewalt. -
Oft sind es Zweikämpfe, die den Stoff dieser Geschichten bilden, solche mit Faust und Messer oder lebensgefährliche Schwimmwettkämpfe im offenen Meer, aber auch ein Ringen, das unterschwellig geschieht, mit der Angst vor Demütigung, mit machistischem Gehabe, Großsprecherei, ängstigenden Erwartungen. Auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau kann von Mißtrauen, Drohung und Verrat bestimmt sein, sogar zwischen Großvater und Enkel herrscht ein Angstkalkül.
Es geht um den einzelnen und die Kräfte, die auf ihn einwirken, um ihn in die geltenden gesellschaftlichen Verhaltensweisen einzuüben, und um das, was er dagegenzusetzen hat: Freundschaft, die immer prekäre Solidarität der Gruppe, einen persönlichen Kodex von Moral und Ehre. So erzählen diese Geschichten auch so etwas wie die Findung des eigenen Charakters.
Erstaunlich, wie genau Vargas Llosa schon in diesen frühen Erzählungen die Handlung aufbaut, Spannung erzeugt und auf eine Wirkung nicht der Intentionen, sondern des Erzählten selbst setzt. Hier bereits erweist er sich als selbstbewußt realistischer Autor, der seine Geschichten konkret situiert und aus den Erzählstoffen entwickelt.
Es sind die Themen und die Atmosphäre, wie wir sie in seinem ersten Roman 'Die Stadt und die Hunde' und in der Langerzählung 'Die jungen Hunde' finden. Aber auch sein großer Roman 'Das grüne Haus' deutet sich thematisch bereits an.

MARIO VARGAS LLOSA, 1936 geboren, ist heute neben Gabriel García Márquez der international bekannteste lateinamerikanische Autor.

Zustandsbeschreibung:
OPb. mit OU., Ex. verlagsfrisch und ungelesen.

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