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Ribeiro, João Ubaldo: Der Heilige, der nicht an Gott glaubte

  Ribeiro, João Ubaldo: Der Heilige, der nicht an Gott glaubte. Ganz einfache Geschichten
  Preis: 5,95 €

Neubuch,
Hardcover, 173 S.
Suhrkamp Verlag, 1992
Ehem. geb. Preis: 18,41 €
ISBN: 3-518-40448-2
Lieferbarkeit: sofort

Land: Brasilien; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 16846

Klappentext:
Wenn João Ubaldo Ribeiro Geschichten erzählt, dann scheint es, als stammten sie nicht aus der Werkstatt eines Schriftstellers, sondern aus dem Erzählen des brasilianischen Volkes selbst: was man sich dort an der Ecke erzählt, beim Angeln, auf dem Markt. Ein Kniff natürlich, aber in diesem Buch doch auch fast die reine Wahrheit. Es sind vor allem die einfachen Leute auf der Insel Itaparica, die hier erzählen, in der ihnen eigentümlichen Weise, mit oftmals >hintertückischer< Naivität.
Sie berichten von ihren kleinen, listig errungenen Triumphen, den wunderlichen Vorkommnissen beim Einfall von Touristen aus Rio, von Fernsehstars aus den Telenovelas oder gräßlich wohlmeinenden Entwicklungshelfern aus dem Norden, von Freuden, Lustbarkeiten und Niederlagen. Sie erzählen von dem französischen Zuchtstier mit dem irgendwie vertrauten Namen Alandelon, von dem sonderbaren Heiligen, der sich vom Allerhöchsten selbst partout nicht als solcher anwerben lassen will, oder vom guten Wolfsbarsch, der Einsicht und Erbarmen zeigt und sich von seinem hartnäckigsten Nachsteller schließlich harpunieren läßt.
Komische Geschichten, übermütig, skurril, hintersinnig, derb; sie geben dem Leser das Vergnügen, Stimmen zu lauschen, Erzählern, die die List und Lust des Erzählens selbst als ihre eigene Kraft und Selbstbehauptung erleben. Und wenn sie von Mißlichkeiten sprechen, vom Kläglichen oder Beengten, äußert sich ihre Würde nicht weniger als beim Erzählen des Geglückten, des beherzt Boshaften.
Die >ganz einfachen Geschichten< entstanden vor dem großen Roman Brasilien, Brasilien, und sie zeigen, aus welcher Erzähltradition, ja Erzählpraxis dieser reich gewobene Roman stammt. Im Unterschied zu der komplexen Gestalt dieses Romans (und auch zu dem großartigen erzählerischen Parforceritt seines Romans Sargento Getúlio) besteht dieses >Geschichten-Buch< (so der Originaltitel) wirklich aus einfachen Geschichten: ein Buch, aus dem jeder Leser sich seine Lieblingsgeschichten klauben kann.

JOAO UBALDO RIBEIRO wurde 1941 auf der Insel Itaparica geboren, wo er, nach mehreren Auslandsaufenthalten, auch längere Zeit mit seiner Familie lebte. Zuletzt verbrachte er ein Jahr als Gast des DAAD in Berlin. Heute lebt er in Rio de Janeiro.

Enthaltene Erzählungen:
- Alandelon de la Patrie
- Der gute Wolfsbarsch von Freund Edy
- In Gedanken, Worten und Werken
- Wie Luiz Cuiuba einmal sechs oder sieben Urlauberinnen vernaschte
- Vavá Paparrao gegen Vanderdique Vanderlei
- Die Macht des Wortes und der Kunst
- Doktorspiele
- Der pfeifende Teufel
- Der heimtückische Stier
- Der Künstler, der herkam, um mit den jungen Mädchen zu tanzen
- Der Heilige, der nicht an Gott glaubte
- Der Esel Boneco und der Esel Suspiro
- Der Magnat der Wählerstimmen
- Der Tag vom Schweineschlachten war anders

Die brasilianische Originalausgabe erschien 1981 unter dem Titel "Livro de histórias".

Zustandsbeschreibung:
OPb. mit OU., Ex. verlagsfrisch und ungelesen.

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