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Hestermann, Thomas: Verbrechensopfer - Leben nach der Tat

Ratgeber mit Porträts von Verbrechensopfern und einem ausführlichem Serviceteil mit Adressen und Rechtsratgeber.   Hestermann, Thomas: Verbrechensopfer - Leben nach der Tat.
  Preis: 1,95 €

Guter Zustand,
Paperback, 220 S.
Rowohlt Taschenbuch, 1997
Ehem. geb. Preis: 8,64 €
ISBN: 3-499-60198-2
Lieferbarkeit: sofort

Land: Deutschland; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 467

Klappentext:
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel spaltet die Erfahrung eines Verbrechens das Leben in ein Vorher und ein Nachher. Menschen, die einem Verbrechen zum Opfer fielen, schwanken zwischen der schmerzhaften Erinnerung und dem Bemühen, die Tat zu vergessen. Auch wenn die körperlichen Wunden verheilen, prägt Gewalt die Seele oft ein Leben lang.
Jedes Jahr werden mehr als 180.000 Menschen beraubt, verletzt, gedemütigt. Die Betroffenen fragen sich verunsichert: Warum gerade ich? Auch ein scheinbar harmloser Wohnungseinbruch kann das Sicherheitsgefühl nachhaltig zerstören, wenn nicht einmal mehr die eigene Wohnung als Schutzraum empfunden wird und die Phantasien von dem unbekannten Täter wuchern.
Vor Gericht stehen Täter im Mittelpunkt, die Verbrechensopfer bleiben im Schatten. Die jüngsten Veränderungen der Strafprozeßordnung haben daran wenig verbessert. Für viele Betroffene beginnt mit dem Gerichtsverfahren ein zweiter Leidensweg. Wenn sie ihre Ansprüche auf staatliche Entschädigung durchsetzen wollen, müssen sie selbst um geringste Summen ringen - oft vergeblich.
Thomas Hestermann porträtiert Menschen, deren Leben sich durch Verbrechen verändert hat. Der Autor berichtet über neue Entwicklungen in der Traumaforschung, beschreibt Beratungsstellen und Täter-Opfer-Ausgleichsprojekte, in denen die Geschädigten den Tätern wieder begegnen. Der umfangreiche Serviceteil des Buches enthält einen Rechtsratgeber, ein umfangreiches Adressenverzeichnis und gibt Antworten auf die häufigsten Fragen der Verbrechensopfer.

THOMAS HESTERMANN, Jahrgang 1961, studierte Politik, Psychologie und Soziologie. Er arbeitet als Journalist in Hannover, berichtet vor allem über soziale Brennpunkte und hat zahlreiche Beratungssendungen im Hörfunk moderiert. Lehrtätigkeit in Hamburg, Hannover und Bonn.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
VERBRECHENSOPFER UND IHR TRÄUME
- "Ich lebe" - Die Geschichte von Matthias Lübke, der niedergeschossen wurde und schwerverletzt überlebte
- Seelenriß - Verbrechensopfer und ihr Trauma
WARUM MAN DEN BETROFFENEN NICHT ZUHÖREN WILL
- Der Duft von Gras - Die Geschichte von Sigrid Nentwich, die Geisel der Berliner Tunnelräuber war
- "Opfer bedrohen uns" - Verbrechensopfer stoßen auf Unverständnis
WENN DIE EIGENE WOHNUNG ZUR FALLE WIRD
- Gefangen im Schweigen - Die Geschichte von Gisela Schäfer und ihrer unaussprechlichen Furcht
- Nicht mehr zu Hause - Wohnungseinbrüche und der Verlust von Sicherheit
FINANZIELLE FOLGEN
- Unter Strom - Die Geschichte von Straßenbahnkontrolleur Bernd Neumann, der nach einer Schlägerei nicht mehr arbeiten konnte
- Inventur des Schreckens - Gewaltopfer und ihr Anspruch auf staatliche Entschädigung
VOR GERICHT
- Der Zeuge - Die Geschichte von Marco, Zeuge
- Die Einsamkeit des Opfers - Viele erleben das Gerichtsverfahren als erneute Demütigung
AUSWEGE
- Ahnungen - Die Geschichte von Monika Wulf, die ihre Angst überwand
- Raum für den Schmerz - Wo die Betroffenen Rat und Unterstützung finden
BEGEGNUNG MIT DEM TÄTER
- Davongekommen - Die Geschichte von Susanne Selin, die überfallen wurde und dem Täter später wieder begegnete
- Versöhnung zwischen Täter und Opfer - Wie Vermittler beide Seiten an einen Tisch bringen
SERVICETEIL
- Fragen und Antworten
- Rechtsratgeber
- Adressen

Zustandsbeschreibung:
OBr., Ex. verlagsfrisch und ungelesen, aber Seiten gebräunt.

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