homeshopneuzugängepreishitsmeinSokratesagb
 
verlagsfrische gebrauchte Bücher
log in
0 Artikel im Warenkorb

Rezension schreiben

Newsletter

abonnieren
abbestellen

Gratis-Newsletter (erscheint ca.
1-2 x mtl. bei Neueingängen).
Aktuelle Ausgabe

Kostenlose Lieferung

ab 100,- €
Bestellwert

Gewinnspiel

?
Jeden Monat neu: Beantworten Sie eine Frage und gewinnen Sie einen von zwei tollen Preisen.

Bruns, Karin: Kinomythen 1920-1945

Darstellung der modernen Mythologie des Kinos der 20er Jahre und der NS-Zeit.   Bruns, Karin: Kinomythen 1920-1945. Die Filmentwürfe der Thea von Harbou
  Preis: 12,95 €

Neubuch,
Paperback, 282 S.
Metzler Verlag, 1995
Ehem. geb. Preis: 39,90 €
ISBN: 3-476-01278-6
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 877

Auszug aus dem Vorwort:
Thea von Harbou gehört zu den sowohl von der Literatur- als auch der Filmgeschichtsschreibung wenig beachteten Autorinnen. Zu den Gründen dafür dürfte (neben der >Trivialität<, die man ihren Werken attestiert hat) gehören, daß sich Biografie und Texte mythischen Zuschreibungen und finalistischen Perspektiven entziehen: Ihr Leben umspannt den Zeitraum von der Jahrhundertwende bis zum sogenannten Wirtschaftswunder; ihre literarische und filmische Produktion (über 50 Drehbücher) verweist auf Texte und Figuren des 19. Jahrhunderts ebenso wie auf Ikonen und Modelle des Industrialismus und der >Moderne<. Als - weitaus weniger bekannter - Parallelfall zu Leni Riefenstahl haben Kinogeschichtsschreibung und Filmkritik sie sowohl als »Dichterin« und »Filmdiva« als auch als »Cosima von Babelsberg« oder »Lady Kitschener« ettikettiert und sie - wegen ihrer Zusammenarbeit mit so bekannten Regisseuren wie Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, Veit Harlan und Hans Steinhoff (u. a. Regisseur des Euthanasiefilms ICH KLAGE AN) - einmal der Avantgarde der Weimarer Republik, ein anderes mal dem Nazi-Kino zugeschlagen. Tatsächlich läßt das große Feld ihrer Romane, Erzählungen, Drehbücher und Filme (zweimal führt sie 1933/34 Regie) die Anpassungsfähigkeit und -bereitschaft einer Autorin an hegemoniale Ideologien erkennen, aber auch: die Regeln modern-industrieller Literatur- und Filmarbeit, die Gesetze von Genres und die Einflüsse moderner naturwissenschaftlich-technischer Diskurse und Praktiken. [...]

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Vorbemerkung
I. Chiffren und Figuren des Nationalen: Zur diskursiven Position der Autorin 1905-1925
II. Somnambulismus, Hypnose, Hysterie: Phantastischer Film und medizinischer Diskurs
III. Auf exZentrischer Bahn: Raketenforschung und die Entstehung des Science-Fiction-Films in Deutschland
IV. Filmprojekte der NS-Zeit
Anmerkungen
Verzeichnisse und Register
Filmografie – Literaturverzeichnis – Unveröffentlichte Materialien – Abbildungsverzeichnis – Register der Filmtitel – Personenregister – Sachregister

Ihre Meinung ist gefragt:
Schicken Sie uns eine erste Bewertung des Buchs...

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter:
Hier können Sie Ihren Freunden eine Empfehlung dieses Artikels per Email zuschicken.

Mehr zu den Themen: deutsch, Vorkriegszeit

nach oben