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Puig, Manuel: Der Kuß der Spinnenfrau

Ein Roman über Terror und Willkür der Polizei und über homosexueller Liebe zweier Häftlinge und Zellengenossen.   Puig, Manuel: Der Kuß der Spinnenfrau. Roman. Aus den Spanischen von Anneliese Botond
  Preis: 1,45 €

Guter Zustand, mit Mängelex.-Stempel,
Paperback, 298 S.
suhrkamp taschenbuch, 1983
ISBN: 3-518-37369-2
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Argentinien; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2098


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Leser-Wertung:

Klappentext:
Zwei Häftlinge, Zellengenossen, haben einen Zeitvertreib für die langweiligen Abende gefunden: Molina, der wegen Päderastie zu acht Jahren Gefängnis verurteilt ist, erzählt dem aufgrund linksextremer Aktivitäten inhaftierten Valentín Arregui in aller Ausführlichkeit alte Hollywood- und Ufafilme.
Als Arregui medikamentös verdorbenes Essen erhält, das seinen physischen und moralischen Widerstand brechen soll, pflegt ihn Molina.
Mit zunehmender körperlicher Schwäche verringert sich Valentins Unvermögen, Dienste anzunehmen, die eigene Abhängigkeit anzuerkennen, Angst zu verraten, dankbar zu sein. Er begreift, daß Molina ihn liebt, und gibt dieser Liebe Antwort.
Puig hat sich in diesem fast nur in direkter Rede geschriebenen Roman zwei Themen gestellt. Er schildert Terror und Willkür der Polizei (der Roman ist in Argentinien verboten und hat zu Puigs Ausweisung geführt) und gibt eine durch ausführliche wissenschaftliche Fußnoten unterstützte konkrete Darstellung homosexueller Liebe. Ohne den »klassischen« Helden, den Revolutionär, zu schmälern, macht Puig deutlich, daß er eine zweite, menschlichere Art des Heldentums schätzt, ein nicht der abstrakten Idee, sondern dem konkreten Mitmenschen geltendes äußerstes Opfer.

MANUEL PUIG wurde 1932 in einer Kleinstadt der Provinz Buenos Aires geboren. In Buenos Aires studierte er Philosophie und Architektur, brach dieses Studium ab und besuchte in Rom die Filmhochschule. Er war Assistent prominenter europäischer und argentinischer Regisseure. 1962 fuhr er mit einem Drehbuch nach New York, aus dem sechs Jahre später, als ihm die Erkenntnis kam, daß »der Film nicht auszudrücken vermag, was sich im Roman sagen läßt«, der Roman La traición de Rita Hayworth (Verraten von Rita Hayworth) wurde. 1973 erschien der »Kriminalroman« The Buenos Aires Affair, 1976 El beso de la mujer araña (Der Kuß der Spinnenfrau). Puig lebt seit drei Jahren im nordamerikanisdien Exil.

»Die Schnulze, so könnte man Puig wohl interpretieren, ist in unserer entseelten und geheimnislos gewordenen Welt zur letzten Zuflucht reinen Empfindens geworden. Allein im Kitsch kann das Individuum, das aus allen kollektiven Sinnzusammenhängen herausgefallen ist und von keiner Solidarität mehr getragen wird, noch Trost, zumindest aber illusionäre Hoffnung finden.« (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband berieben, Seiten leicht gebräunt, Stempel auf Unterschnitt, ansonsten gute Erhaltung.


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Eine Rezensentin / Ein Rezensent (01.01.70):
Spinnenfrau
Es war das erste Mal, dass ich ein Buch in der Art gelesen habe und es hat mich wahnsinnig fasziniert. Ich habe die Nacht durchgelesen. Etwas gestört haben mich lediglich die endlosen Fußnoten, die ich mir selbstverständlich durchgelesen habe. Sie waren zwar interessant, aber ich wollte lieber wissen, wie es im Buch weitergeht. Valentin und Molina sind mir während des Lesens immer mehr ans Herz gewachsen. Erst scheint es irgenwie beeindruckend, dass sich die zwei, die ja nur zufällig zusammen in einer Zelle sind, sich gegenseitig so respektieren und ernsthaft diskutieren. Auch wenn ich das oft in Büchern nicht besonders mag, fand ich die Szene, inder sie sich zum ersten Mal berühren am allerschönsten. Als sie getrennt werden, hätte ichfast angefangen zu heulen. Auch wenn es sich jetzt vielleicht so anhört, das Buch ist kein bischen kitschig. Nun da ich es durchhabe, kann ich mich irgendwie nicht dazu entschließen, ein neues Buch anzufangen, weil ich noch zu stark an die Spinnenfrau denke und ich genau weiß, dass ich das Buch so sehr liebe,dass mir jetzt kein anderes gefallen könnte. Ich vermisse Valentin und Molina sehr.

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