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Agnon, Samuel Josef: Gestern, vorgestern

Ein Meilenstein der hebräischen Literatur   Agnon, Samuel Josef: Gestern, vorgestern.
  Preis: 16,95 €

Neubuch,
Hardcover, 589 S.
Jüdischer Verlag, 1996
Ehem. geb. Preis: 29,80 €
ISBN: 3-633-54114-4
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Israel; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 178

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Klappentext:
Gestern, vorgestern ist einer der großen Romane der modernen hebräischen Literatur, der in seiner Verbindung von jahrtausendealter jüdischer Tradition mit der Moderne eine Generation von Schriftstellern - unter ihnen Amos Oz - prägte. Der Roman erschien 1946 in Tel Aviv und erzählt die Geschichte von Jizchak Kummer, der sich Anfang des Jahrhunderts, wie Agnon selber, auf den Weg von Galizien nach Palästina macht, um Land zu bebauen und sich in der alt-neuen Heimat niederzulassen. Vergebens sucht er nach Arbeit in den Siedlungen um Jaffa, ehe er bei einem Malermeister sein Auskommen findet, der ihm sein Handwerk beibringt. Und allmählich lebt sich Jizchak in der weltlichen Atmosphäre ein, lernt Sonja kennen und vergißt die Ideale von Frömmigkeit und Zionismus, die ihn ins Land Israel brachten.
Schließlich heiratet er ein Mädchen aus einer orthodoxen Jerusalemer Familie, sehnt sich aber insgeheim nach Sonja, die er aus den Augen verlor. Der junge Einwanderer irrt zwischen den beiden Lebensformen umher.
Die realistische Geschichte ist mit der surrealistischen eines Hundes namens Balak verwoben, dem Jizchak eines Tages die Worte kelew meschuga, irrer Hund auf den Rücken pinselte. Wo der Hund, vertieft in seine »hündisch-philosophischen« Grübeleien, fortan auf den Straßen der Stadt hinläuft, meiden ihn die Leute, werfen Steine nach ihm und verfolgen ihn. Doch Balak bleibt seiner Herkunft treu. Nach kurzer Rast im christlichen Viertel Jerusalems, wo man die Schrift auf seinem Rücken nicht lesen kann, kehrt er zurück nach Mea Shearim.
Ein Biß von Balak fügt Jizchak Kummer eine Infektion zu, an der er stirbt. Es ist ein trauriges, ratloses Ende. Tmol schilschom, - Gestern, vorgestern - erzählt, wie Gershom Scholem schrieb, »von den Nöten, den im Scheitern endenden Lebensjahren einer verlorenen Seele, die mit einer Mischung aus Melancholie und Humor sehr detailliert beschrieben werden«.

SAMUEL J. AGNON erhielt 1966, zusammen mit Nelly Sachs, den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1970 in Jerusalem. Im Jüdischen Verlag erschienen, in der Übersetzung von Karl Steinschneider, Nur wie ein Gast zur Nacht und, übersetzt von Gerold Necker, das Buch der Taten und Liebe und Trennung.
Die hebräische Originalausgabe erschien 1946 unter dem Titel »Tmol Shilshom«.

"Es ist zwar behauptet worden, Agnon sei eigentlich unübersetzbar, weil »sein Werk bis zum Rand mit Anspielungen auf die alte jüdische religiöse Literatur angefüllt ist« (W. A. C. Whitlau), doch sind die Ausgefeiltheit seines Stils und die Eindringlichkeit seiner Charakterschilderungen auch in einer guten Übertragung erkennbar, wie die Übersetzung ins Deutsche zeigt." (KINDLERS NEUES LITERATUR-LEXIKON)

"Fast sechshundert Seiten: eine Ferienlektüre, die ausreicht und die man an jeder Stelle anfangen und abbrechen kann - jede Seite ist für sich eine Freude, eine - unerhörte - Versöhnung von Ironie und Anmut." (DER TAGESSPIEGEL)

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