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Agnon, Samuel J.: Eine einfache Geschichte

  Agnon, Samuel J.: Eine einfache Geschichte. Aus dem Hebräischen von Karl Steinschneider
  Preis: 8,95 €

Neubuch,
Hardcover, 276 S.
Jüdischer Verlag, 1998
Ehem. geb. Preis: 18,80 €
ISBN: 3-633-54143-8
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Israel; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 1257

Klappentext:
Eine einfache Geschichte aus einem ostjüdischen Stetl Ende des 19. Jahrhunderts: Hirschel Hurwitz verliebt sich in Blume Nacht, die arme, verwaiste Verwandte, die im Haus der bessergestellten Familie Hurwitz Hausarbeit verrichtet. Die Eltern Hurwitz aber vereiteln die unschuldige Liebe ihres Sohnes und verheiraten ihn mit einer reichen Grundbesitzerstochter. Hirschel kann sich nicht von seiner ersten Liebe lösen und verstrickt sich immer mehr in einen jahrelangen inneren Kampf.
Mit meisterhafter psychologischer Einfühlung beschreibt Samuel J. Agnon die Sehnsucht nach einem nie erlebten, nur erahnten, doch gerade darin poetisch gestaltbaren Glück.
Dieser Roman ist eine einfache Geschichte nur auf den ersten Blick. Gershom Scholem hat das Genie des Erzählers Agnon in seiner "Dialektik des Einfachen" gesehen. So entfaltet Agnon auch in dieser scheinbar einfachen Geschichte ein Panorama der komplexen und widersprüchlichen Strömungen seiner Zeit: des Chassidismus wie der Haskala, der jüdischen Aufklärung, des Zionismus wie des Sozialismus. Es entsteht nicht weniger als das Bild der ostjüdischen Lebensweltzur Zeit der Jahrhundertwende. Die pointierten, prägnanten Charaktere dieser "einfachen Geschichte" werden zu Sozialcharakteren, wie Chajim Nacht, der frühverstorbene Vater von Blume, ein Luftmensch, der es in dieser "in Erfolgreiche und Ehrliche zweigeteilte Welt" zu nichts gebracht hatte mit seiner Neigung zu "Poesie, Parabeln, Philosophie und anderem, was nie im Leben gebraucht wird".

"Eine einfache Geschichte" erschien 1935 auf hebräisch, 1967 in der vorzüglichen Übersetzung von Karl Steinschneider. Samuel J. Agnon erhielt 1966, zusammen mit Nelly Sachs, den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1970 in Jerusalem.
Im Jüdischen Verlag erschienen seine Romane Nur wie ein Gast zur Nacht (1993), Gestern, vorgestern (1996) sowie, in der Übersetzung von Gerold Necker, die Erzählungen Buch der Taten und Liebe und Trennung (1995/96). Im kommenden Herbst folgt Agnons großer Roman Schira über das Jerusalem der zwanziger Jahre.

"Alle Gestalten des Romans sind mit meisterhafter psychologischer Einfühlung gezeichnet. Selbst die Nebenfiguren erstehen in knappster Skizzierung plastisch vor den Augen des Lesers." (KINDLERS NEUES LITERATURLEXIKON)

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