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Maroufi, Abbas: Symphonie der Toten

Roman aus dem Iran von   Maroufi, Abbas: Symphonie der Toten. Aus dem Persischen von Anneliese Ghahraman-Beck
  Preis: 8,95 €

Neubuch,
Hardcover, 355 S.
Insel Verlag, 1996
Ehem. geb. Preis: 21,47 €
ISBN: 3-458-16795-1
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Iran; Epoche: Nachkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 768

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Klappentext:
Maroufis Roman ist eine Geschichte von Kain und Abel, die etwa zwischen 1950 und 1970 in einer nordpersischen Stadt angesiedelt ist. Die Stadt heißt Ardebil. Kain und Abel heißen Urhan und Aidin. Ihr Vater handelt mit Nüssen und Trockenfrüchten im Bazar der Stadt. Es gibt noch zwei weitere Kinder, nämlich Aidins Zwillingsschwester Aida und Jussof, den Krüppel, der wie ein Tier in einem Verschlag gehalten wird.
Urhan hängt sich an den Vater und dessen Geschäft. Beide verfolgen mißtrauisch, wie Aidin eine Liebe zu den Büchern entwickelt und sich Bruchstücke westlicher Bildung aneignet. Er ist der Liebling der Mutter. Zweimal äschert der Vater mit Hilfe von Urhan Aidins Bücher und Manuskripte ein. Herzzerreißende Szenen des Unglücks. Die Schwester wird streng im Haus gehalten. Als ein auswärtiger reicher Mann sie schließlich heiratet, geschieht es gegen den Willen des Vaters und in seiner Abwesenheit. Aida zieht fort, und auch Aidin zieht es in die Ferne. Er möchte in Teheran studieren, aber er findet den Absprung aus der Heimatstadt nicht, flieht allerdings aus dem Elternhaus, weil des Vaters feindliche Haltung unerträglich wird. Er schlüpft bei Armeniern unter. Im Souterrain einer Kirche produziert er zum Nutzen seiner Beschützer Bilderrahmen - und verliebt sich in die Tochter der armenischen Familie. Nach langem Warten wird er erhört, und es folgt eine wunderbare Zeit der Liebe mitten im Elend, bis Aidin von Aidas Selbstverbrennung in der Fremde hört und ins Elternhaus zurückkehrt. Der hoffnungsvolle, bereits öffentlich gepriesene Lyriker Aidin gibt das Dichten auf. Vater und Mutter sterben. Urhan hat Jussof umgebracht und vergiftet jetzt Aidin mit Schwalbenhirn. Aidins Geist verwirrt sich, er wird nunmehr Soudji genannt, "Narr". Urhan kettet den Streunenden an, er haßt ihn und will ihn töten. Andererseits fühlt er sich einsam ohne Aidin. Noch einmal macht er sich auf, um den Bruder vor den Toren der Stadt zu suchen. Es ist Winter, ein Schneesturm tobt. Urhan kann den Bruder nicht finden. Er wandert im Schnee umher, versunken in Erinnerungen und Projekte.
Maroufi hat seine "Symphonie" in vier Sätze gegliedert, der erste mit Urhans Suche nach dem Bruder wird am Schluß noch einmal aufgenommen. Der zweite Satz gehört Aidin, der dritte seiner geliebten Surmelina, der vierte wiederum Aidin, dem Närrischgewordenen. Bis auf diesen vierten sind alle Teile in einer Kombination von erster und dritter Person erzählt, und der Wechsel der Perspektiven gehört zu den wesentlichen Reizen des Werks; auch die Abruptheit, womit Erinnerung in die Gegenwart einbricht - und umgekehrt.

Symphonie der Toten ist der 1989 erschienene, sehr erfolgreiche erste Roman des 1957 in Teheran geborenen, in Persien berühmten und verfolgten Autors und Herausgebers einer oppositionellen Kulturzeitschrift, der eine Reihe weiterer Romane sowie Bände mit Erzählungen veröffentlicht hat.

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