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Kenaz, Jehoschua: Auf dem Weg zu den Katzen

»Eines der besten hebräischen Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe (...) ein seltenes Meisterwerk. Das Buch ist wundervoll.« (AMOS OZ)   Kenaz, Jehoschua: Auf dem Weg zu den Katzen. Aus dem Hebräischen von Jakob Hessing
  Preis: 9,85 €

Neubuch,
Hardcover, 354 S.
Insel Verlag, 1994
Ehem. geb. Preis: 24,80 €
ISBN: 3-458-16625-4
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Israel; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 1197

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Klappentext:
Jolanda Moskowitsch, über siebzigjährig und alleinstehend, gehbehindert, kommt nach einer Operation in ein Altenpflegeheim. Sie nennt es nur die »Hölle«, einen »Ort, den Schatten bevölkern«. Doch gerade dies weckt Jolandas Eigensinn - und ihre Lebensgeister. Sie möchte nicht sein wie die anderen Mitbewohner und Mitbewohnerinnen: lethargisch, ihrem Schicksal ergeben, auf den Tod wartend. Sie beugt sich nicht den Regeln der »Hölle«, sondern hält an ihren eigenen Alltagsritualen fest. Ihre äußere Bewegungslosigkeit und Bewegungsunfähigkeit finden einen Widerpart in einer um so größeren inneren Beweglichkeit und Lebhaftigkeit, mit der sie ihre Umgebung genau mustert: die devote, dem Tode nahe Allegra Levy, die geistesgestörte Clara und Frieda, die Dame aus besserem Haus. Ihnen gegenüber steht das Pflegepersonal: die herrische Rosa, von Jolanda nur Satana genannt, Leon, der Pfleger, in den alle Damen verliebt sind, und der junge Araber Rafi, der besonderen Anfeindungen ausgesetzt ist.
Die Eintönigkeit des Heimlebens wird unterbrochen, als der Maler Lazar Kagan einzieht. Er und Jolanda fühlen sich vom ersten Blick an zueinander hingezogen - doch es ist eine Haßliebe, die sie verbindet. Lazar porträtiert Jolanda, und dieses Porträt macht ihr auf grausame Weise deutlich: Sie ist eine alte Frau, ihre Schönheit ist vergangen.
Jolanda hat eine Zukunft nach dem Heim: Sie kehrt in ihre Wohnung in Tel Aviv zurück. Das Leben draußen ist ihr aber fremd geworden und ängstigt sie. Sie fürchtet sich vor dem jungen Mann in der Nachbarwohnung, der die Musik immer so laut spielt, und vor Einbrechern.
Kenaz beschreibt die Geschichte von Jolanda Moskowitsch mit einem kühlen, sezierenden Blick - sein Ton ist frei von jeder Sentimentalität, aber zugleich einfühlsam und eindringlich. Als das Buch 1991 in Israel erschien, wurde es von den israelischen Kritikern begeistert aufgenommen; es gilt als ein Meisterwerk hebräischer Gegenwartsliteratur. Amos Oz schrieb dazu: Dies ist »eines der besten hebräischen Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. ... Die Beschreibung von Jolanda und der anderen Charaktere, des Altenheimes und der Tel Aviver Wohnung - all das ergibt zusammen ein seltenes Meisterwerk. Das Buch ist wundervoll.«

JEHOSHUA KENAZ wurde 1937 in Petah Tikva geboren. Er studierte an der Hebräischen Universität und an der Sorbonne. Er ist auch Theaterkritiker und Übersetzer französischer klassischer Literatur.

Zustandsbeschreibung:
OPb. mit OU., Ex. verlagsfrisch und ungelesen.

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