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Eörsi, István: Tage mit Gombrowicz

Betrachtungen zum Tagebuch von Witold Gombrowicz   Eörsi, István: Tage mit Gombrowicz. Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki
  Preis: 9,95 €

Neubuch,
Hardcover, 337 S.
Gustav Kiepenheuer Verlag, 1997
Ehem. geb. Preis: 20,40 €
ISBN: 3-378-01016-9
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Polen; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 791

Klappentext:
Während der polnische Schriftsteller Witold Gombrowicz 1939 per Schiff nach Argentinien reiste, marschierte die deutsche Wehrmacht in Polen ein. Gombrowicz blieb im südamerikanischen Exil und kehrte auch nach dem Krieg nicht in seine Heimat zurück. Vierundzwanzig Jahre verbrachte der Autor in Argentinien, sechs weitere Jahre in Westeuropa. In jener Zeit entstand ein umfangreiches Tagebuch, das den Ungarn István Eörsi zu eigenen Betrachtungen inspirierte. Wie Gombrowicz begreift er sich als Teil einer Minderheit; wie das verehrte polnische Vorbild schöpfte er zwar aus den kulturellen Traditionen seines Landes, doch knüpfte er nicht ausschließlich an diese an. Jahrelange Isolation und das Exil hatten beiden den Blick geweitet, ließen sie gegen die osteuropäisch-kleinnationale Misere in ihrer Heimat polemisieren. Während Eörsi den Spuren des großen Polen folgt, wird die geistige Verwandtschaft deutlich, dessen Scharfsinn und radikale Kritik setzen ihm den Maßstab. In seinen Aufzeichnungen vom Umbruch versucht Eörsi ein umfassendes Bild von den heutigen Wegen, Irrwegen und Alternativen in Mitteleuropa zu entwerfen. Immer wieder löst er sich dabei vom Werk Gombrowiczs, um in anderen Zusammenhängen zu ihm zurückzukehren. Aus den Eintragungen spricht der Kosmopolit Eörsi, der in Budapest und Wien genauso zu Haus ist wie in Paris und New York. Er mischt zeitgeschichtliche Exkurse mit belletristischen Versuchen und findet überraschende Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Werke von Kleist, Kafka, Thomas Mann oder Luis Buñuel sind ihm dabei ebenso vertraut wie die Schriften des Polen Ceslaw Milosz oder die des Ungarn Georg Lukács.

ISTVÁN EÖRSI, Schriftsteller, Dramaturg und Übersetzer, wurde 1931 in Budapest geboren. Er studierte englische und ungarische Literatur, arbeitete als Lehrer und Journalist. 1956 wurde er wegen der Beteiligung am Ungarn-Aurstand zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, 1960 amnestiert. Er schrieb Theaterstücke, Erzählungen, Gedichte, Essays und sein berühmtes autobiographisches Buch "Erinnerung an die schönen alten Zeiten". Eörsi lebt in Budapest und Berlin.

George Tabori schrieb nach der Lektüre des Buches über seinen Landsmann: "In Eörsi habe ich einen Bruder erkannt, einen prächtigen Analytiker".

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