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Baumgarten-Crusius, D. Ludwig Fr. Otto: Theologische Auslegung der Johanneischen Schriften

Dies ist ein second-hand Artikel

  Baumgarten-Crusius, D. Ludwig Fr. Otto: Theologische Auslegung der Johanneischen Schriften. Erster Band: Das Evangelium
  Preis: 64,95 €

Gebraucht, Schlechter Zustand,
Hardcover, 371 S.
Luden, 1843
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: sofort

Land: Deutschland; Epoche: Industrialis.
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 18088

Auszug aus dem Vorwort:
Ich übergebe mein erstes, obschon spät erscheinendes, exegetisches Werk dem unbefangenen und empfänglichen Theile unseres theologischen Publikum mit bescheidenem Vertrauen.
Was man immer über Art und Sinn dieser Schrift urtheilen, und wie viel oder wenig man in ihr finden möge: wenigstens glaube ich in derselben dafür erkannt werden zu können, dass ich mit Ernst und Liebe an die Sache gegangen sei, und dass ich das Geschäft mit treuem Fleiss vollzogen habe.
Das Buch war als „vollständige Auslegung" angekündigt worden; es erscheint mit verändertem Titel als: theologische Auslegung. Vollständigkeit ist ein relativer Begriff und ein zweideutiger obendrein, und die vortrefflichen Vorgänger, welche ich in meiner Arbeit habe, machen vielleicht mit grosserem Rechte den Anspruch darauf, vollständig ausgelegt zu haben.
Dagegen schien mir die Aufschrift, welche das Buch jetzt führt, durchaus angemessen und bezeichnend für seinen Plan und Charakter.
Das Werk wird zunächst Evangelium und Briefe des Johannes behandeln. Die Apokalypse, dieses, mir von langen Zeiten her besonders anziehende und bedeutsame Buch, über welches die Meinung und die Kritik sich neuerdings merkwürdig umgestellt hat, möchte ich, wohin sich auch mein Urtheil über den Ursprung derselben wenden dürfte, wohl in meinen Kreis hineinziehen, dafern Leben und Kräfte dafür zureichten: aber ich wünsche, hier meinem vortrefflichen Freunde, Lücke, und anderen vorzüglichen Männern nicht zuvorzukommen.
Jedenfalls würde die neue Ausarbeitung meiner biblischen Theologie dazwischen liegen müssen.
Den Namen, welcher Einigen meiner Vorgänger von Seiten der gegenjohanneischen Richtung unserer Zeit beigelegt worden ist, den Namen des „Apologeten", will auch ich mir gern gefallen lassen: ich bin es in dieser Schrift geworden, ohne darauf ausgegangen zu sein; wie es auch bei Jenen der Fall gewesen sein mag.
Meine Auslegung hat sich vorzugsweise auf die geistige Substanz der Johanneischen Schrift hingewendet; und, wie, es sich mir überall und immer von Neuem bewährt hat, so wünschte ich es wohl allen meinen Lesern wahrnehmbar gemacht zu haben: welch ein Einer, heller, hoher Geist durch diese Schrift an uns gesprochen hat.
Die Auflösung geschichtlicher, überhaupt äusserlicher, Fragen und Zweifel, welche sich beim vierten Evangelium erhoben haben, lag weniger in meinem Sinn und Plan: meiner Meinung nach übrigens, und ich habe es oft in diesem Buche ausgesprochen, müssen diese Zweifel, falls auch viele unauflösbar wären, neben jenem geistigen Element, und wie der apostolische Sinn so ganz bloss mit diesem beschäftigt war, nur unbedeutend erscheinen. [...]

Zustandsbeschreibung:
HLn., Einband Ecken angestoßen, Besitzervermerk auf Vorsatz, Seiten gebräunt, leicht fleckig u. mit etlichen l. Bleistift-Anstreichungen, ansonsten i.O.

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