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Malzew, Jurij: Freie russische Literatur 1955-1980

Dies ist ein second-hand Artikel

  Malzew, Jurij: Freie russische Literatur 1955-1980.
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Guter Zustand, mit Mängelex.-Stempel,
Paperback, 400 S.
Ullstein Verlag, 1981
ISBN: 3-548-38028-X
Lieferbarkeit: sofort

Land: Russland; Epoche: Nachkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 17144

Klappentext:
»Wenn von der nichtoffiziellen Literatur in der Sowjetunion die Rede ist, macht man sich oftmals nicht richtig bewußt, was das eigentlich bedeutet. Das Wort >nichtoffiziell< trägt zur Verwirrung bei, weil es an eine begrenzte, ja unbedeutende Erscheinung denken läßt, die zu den allgemeinen Normen im Widerspruch steht; dabei verhält es sich in Wahrheit gerade umgekehrt.
Die echte und lebendige russische Kultur ... also das, was wirklich die geistige Nahrung der Menschen in Rußland ausmacht, worin ihre Lebenserfahrung, ihre Denkweise, ihr Weltgefühl Ausdruck findet - sie steht unter Verbot, während die offizielle sowjetische Kultur, wie man sie aus Büchern und Zeitschriften, Kino und Rundfunk kennt, bloß tote Hülle ist, eine Pseudokultur, weil sie auf Werte (oder besser Pseudowerte) gegründet ist, an die längst niemand mehr glaubt.
Es ist schwer, in der Geschichte hierzu eine Analogie zu finden, denn noch nie zuvor gab es eine derart totale Kontrolle über alle Formen schöpferischer Tätigkeit, keine frühere Gesellschaft hat in einem solchen Grade ein Doppelleben führen müssen. In der sowjetischen Gesellschaft atmet hinter der verlogenen, künstlich aufrechterhaltenen Fassade das wahre, aber >untergründige< Leben des ganzen Volkes.
Ein Teil dieses wahren, aber verborgenen Lebens ist heutzutage die nichtoffizielle, die freie russische Literatur. Die Zahl der nichtoffiziellen Werke läßt sich nicht mehr übersehen. Es gibt inzwischen kaum einen Angehörigen der Intelligenz in Rußland, der mit dem literarischen Untergrund nicht in Berührung gekommen wäre und noch kein verbotenes Buch gelesen hätte ...
In der Tat ist eine ernsthafte Untersuchung der sowjetischen Gesellschaft heute schon nicht mehr möglich ohne das Studium der freien russischen Literatur...«

JURIJ MALZEW, geboren 1932 in Rostow am Don, absolvierte 1955 die Philosophische Fakultät der Universität Leningrad. Er unterrichtete Italienisch an der Universität Moskau, arbeitete gleichzeitig als Literaturwissenschaftler und literarischer Übersetzer. In den sechziger Jahren schloß er sich der Bürgerrechtsbewegung an, verlor seinen Arbeitsplatz und wurde für kurze Zeit in eine psychatrische Anstalt eingewiesen. 1974 emigrierte Malzew in den Westen. Er lebt in Italien, wo er russische Sprache und Literatur an den Universitäten Parma und Perugia lehrt.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
I. Die Geburt des Samisdat
II. Doktor Schiwago
III. Die ersten Stimmen: Jessenin-Wolpin, Nariza, Tarsis, Welskij
IV. Sinjawskij und Daniel
V. Suche nach Form
VI. Auferstanden von den Schatten
VII. Satire
VIII. Wahrheitssuche
IX. Memoiren
X. Lyrik
XI. Troubadoure
XII. Zu den Gipfeln
XIII. Der Strom schwillt an. 1975-1980: Ein qualitativer Sprung
XIV. Schluß
Anmerkungen
Kurzbiografien
Autorenregister

Zustandsbeschreibung:
OBr., Seiten leicht gebräunt, Strich-Markierung auf Unterschnitt, ansonsten gute Erhaltung.

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