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Kutsch, Franz: Alt-Stolberg

Dies ist ein second-hand Artikel

  Kutsch, Franz: Alt-Stolberg. in Zeichnungen von Konrad Sasse
  Preis: 1,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, o.S. S.
Brimberg, o.J.
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Mittelalter
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 10129

Auszug aus der Einleitung:
Die alte Kupfer- und Messingstadt Stolberg, die heute über eine vielseitige Industrie verfügt, liegt mit ihrem Kern in dem engen langgestreckten Tal des Vichtbaches. Hier sind auch die großen Industriewerke angesiedelt.
Die Stadt füllt die Talsohle aus, steigt die Hänge hinan, kann sich dann freier entfalten und setzt sich fort auf den beiderseitigen Höhenrücken, die sich nach Süden zur Vennfußfläche weiten, wo zwischen Wäldern, Wiesen und Ackerbreiten eingemeindete Dörfer liegen, die zum Teil auf eine frühere Besiedlung zurückgehen als der Stadtkern selbst.
Wenn Stolberg auch manches fehlt, was den Glanz und die Bedeutung vieler anderer Städte ausmacht, so hat die alte Messingstadt doch auch ihre Schönheiten und Reize: die Burg und die Kirchen, die Türme und Türmchen, die schluchtartigen Gäßchen der Altstadt und die Kupferhöfe, die alten Bürger- und Bauernhäuser, die Täler des Vicht- und Münsterbaches, die Grünflächen der Stadtrandzonen und die ausgedehnten Wälder, die bereits zum Erholungsgebiet des Naturparks Nordeifel gehören.
Es lohnt sich also, einen Gang durch Stolberg zu machen. Ein wirklich Berufener hat sich bemüht, mit dem Zeichenstift das eine oder andere an Sehenswertem einzufangen. Es ist Konrad Sasse, der, in Braunschweig geboren, seine Jugend im benachbarten Eschweiler verbrachte und in dieser Zeit Altstolberg kennenlernte.
Da seine frühe Neigung zur Malerei nicht die notwendige Unterstützung durch das Elternhaus erfuhr, besuchte er die Technische Hochschule in Aachen und war als Architekt viele Jahre berufstätig, bis er schließlich doch noch zu seinem eigentlichen Metier fand: dem Zeichnen.
Er tat einfach, was seine Natur ihm gebot. Er selbst erklärt die Entstehung seiner „Zeichnereien", wie er seine Arbeiten überbescheiden nennt, folgendermaßen: „Vielleicht ist es der Zwang, dem ich mich nicht entziehen kann, wenn ich vor einem Objekt stehe — der Reiz ist dann unwiderstehlich".
Was liegt näher, als daß den ausgebildeten Architekten vor allem die Architektur reizt, die Linien eines Simses, der Schwung eines Bogens, die Windung einer Volute, das Spiel von Licht und Schatten.
Aufbau und Bildgestaltung seiner Zeichnungen werden weitgehend bestimmt durch die jeweils gewählte Perspektive. Ihn interessiert das Innen ebenso wie das Außen. Aber immer hält sein Stift nur fest, was ihm reizvoll erscheint, oft nur das Detail.
Mal gibt die Schraffur der Zeichnungen letzte Feinheiten des Objektes wieder, mal genügen grobe Andeutungen.
Indem er fortläßt, verdichtet er. So gewinnen seine Zeichnungen Tiefe, Plastizität und vor allem Atmosphäre.
Konrad Sasse lebt heute als freischaffender Künstler in Großkönigsdorf (Ville).
Wenn es möglich wurde, seine Zeichnungen in dem vorliegenden Bändchen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist dies vor allem dem regen Interesse und der großzügigen Unterstützung des Hauses Grünenthal zu verdanken. [...]

Zustandsbeschreibung:
OPb., Einband gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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