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Ruppert, Kurt: Der Stadtwald als Wirtschafts- und Erholungswald

Dies ist ein second-hand Artikel

  Ruppert, Kurt: Der Stadtwald als Wirtschafts- und Erholungswald. Mit 52 Fotos auf Tafeln, davon 5 farbig, 1 Karte
  Preis: 9,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, 174 S.
BLV Verlagsgesellschaft, 1960
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 3598

Klappentext:
KURT RUPPERT, am 19. Februar 1907 in Idstein/Ts. geboren, wurde nach Ablegung der Reifeprüfung an der Oberrealschule am Zietenring in Wiesbaden als Anwärter für den höheren Forstdienst im ehemaligen Land Preußen angenommen.
Er absolvierte sein Studium an der damaligen Forstlichen Hochschule Hann. Münden und den Universitäten Freiburg und Heidelberg. Die große forstliche Staatsprüfung bestand er im Frühjahr 1933 in Berlin und trat bald danach in den Forstdienst der Stadt Frankfurt a. M. ein.
Vor zwei Jahren konnte er sein 25jähriges Dienstjubiläum in dieser Verwaltung begehen.
Forstdirektor Ruppert ist tätig in einem Wald mit 600jähriger selbständiger kommunaler Tradition in einer Stadt, die ihrem Wald einen eigenen Feiertag gewidmet hat, der jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten als "Wäldchestag" von einigen Hunderttausenden gefeiert wird.
Kurt Ruppert hat diesen Wald erlebt - der eine Forstgeschichte überaus reich an freudigen Ereignissen aufweist und von hervorragenden Forstleuten mustergültig bewirtschaftet wurde — wie er noch in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts bester Holzertragswald und Spitzenbetrieb im Lande Preußen war.
Er durfte aber auch in einem Wald wirtschaften, der von diesem Zeitpunkt an nach dem Willen seiner Stadtväter vorrangig als Erholungswald betrachtet wurde.
Aus dem Krieg zurückgekehrt, fand Forstdirektor Ruppert den Wald auf der Hälfte seiner Holzbodenfläche kahl und verwüstet vor und hat einen heroischen Abwehrkampf geführt, damit dieser Wald nicht aufgefressen wurde von Siedlungsvorhaben, landwirtschaftlicher Nutzung, vom Verkehr, von der Vergnügungsindustrie oder von anderen dem Wald unzuträglichen Dingen.
Er wußte um die Not dieses Waldes, aber auch um die Not der Menschen und hat mit seinen Mitarbeitern eine Erholungswaldwirtschaft getrieben, die den Bürger dem Wald und den Wald dem Bürger wiedergegeben hat.
Tausende von Forstleuten, Kommunalpolitikern und maßgeblichen Freunden des Waldes haben diesen Wald inzwischen besucht, von dem Ministerialdirektor Mann kürzlich sagte, daß er ein richtungsweisendes Beispiel — mehr noch, einModell! — dafür sei, wie künftig stadtnahe Waldwirtschaft zu betreiben ist. Kurt Ruppert wurde von vielen Seiten aufgefordert, ein Buch darüber zu schreiben, wie er es verstanden hat, allen Erholung zu geben und trotzdem weite Teile dieses Waldes als Wirtschaftswald zu hegen mit allem, was zu einem solchen Wald gehört, so auch mit einem guten und artenreichen Bestand an Wild und gefiederten Sängern.
Das Beispiel des Frankfurter Stadtwaldes kann nicht ohne weiteres übertragen werden auf andere Standorte. Jeder Forstmann und Kommunalpolitiker, der in einem Ballungsgebiet tätig ist und arbeitet, sollte sich aber Gedanken darüber machen, wie das Frankfurter Beispiel, auf seine Verhältnisse abgewandelt, ihm helfen und dienen kann. Es gibt auch dem Forstmann und Politiker, der in industriefernen Räumen zu wirken hat, gute Anregung, um so mehr, als bei der Waldwirtschaft stets einige Jahrzehnte vorauszudenken ist.
Die Behandlung des Erholungswaldes im modernen Sozialstaat wird zunehmend zu einem Politikum ersten Ranges. Allen am Wald Beteiligten, dem Waldbesitz, insbesondere der Forst- und Holzwirtschaft, den Gemeinden und nicht zuletzt den Menschen in den großen Städten will dieses Buch dienen.

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser berieben, verknickt, eingerissen u. mit Fehlstellen, Einband Ecken leicht angestoßen, Seiten l. gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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