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Ramos, Graciliano: Sao Bernardo

Dies ist ein second-hand Artikel

  Ramos, Graciliano: Sao Bernardo. Roman. Aus dem Portug. von Wilhelm Keller
  Preis: 1,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, 234 S.
Hanser, 1960
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Brasilien; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 9412

Klappentext:
Auf einer brasilianischen Fazenda greift ein Mann mit plumper Hand zur Feder: „Ich beginne mit der Erklärung, daß ich Paulo Honorio heiße, neunundachtzig Kilo wiege und zu. S. Pedro fünfzig Jahre alt wurde...".
Einsam, verbittert, von Gewissensbissen gepeinigt, zieht er das Fazit: „Ich habe mein Leben in törichter Weise zerstört". Mit ungelenker Schrift ruft der Mann seine Vergangenheit herauf, das Leben eines Emporkömmlings, der wie ein Unkraut aufwächst, erst im Gefängnis Lesen lernt und der nur danach trachtet, Sao Bernardo in seinen Besitz zu bringen.
Madalena, die kleine, sensible Lehrerin, wird seine Frau. Sie sind sich nah und ganz fremd zugleich, Eifersucht, Haß keimen auf, bis Madalena das Leben nicht mehr erträgt. Zu spät verflucht Paulo sein hartes Herz, aber niemand wird es je aufsprengen oder ändern.
Die ungewöhnliche Kraft, die Dämonie dieses Romans verschlägt dem Leser den Atem. Wir spüren, wie nah latente Bösartigkeit und Gewalttätigkeit, scheue Liebe und Güte im Menschen beieinander wohnen.
Jedes Wort dieser straffen, herben Prosa - auch in den oft überraschend zarten und anmutigen Stellen, auch in manchen Dialogen voll verschlagenem, schlagfertigem Witz - zeugt von ursprünglich vitaler Erzählkraft und hoher Kunstfertigkeit: beide halten sich in diesem Buch, dem Werk eines bei uns bisher unbekannten Autors von beachtlichem Rang, die Waage.
Graciliano Ramos, dessen Roman „S. Bernado" zu den bedeutendsten Werken lateinamerikanischer Literatur gezählt wird, wurde 1892 in Quebrangulo (Alagoas, Brasilien) geboren.
Er wuchs auf einer Fazenda auf, wurde Geschäftsmann, Bürgermeister, Direktor des staatlichen Pressedienstes und dann Direktor des öffentlichen Erziehungswesens. 1953 ist er in Rio de Janeiro gestorben.

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser gebräunt u. mit leichten Randläsuren, Seiten gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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