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Wilder, Thornton: Die Iden des März

Dies ist ein second-hand Artikel

  Wilder, Thornton: Die Iden des März.
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, 267 S.
S. Fischer Verlag, 1957
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: sofort

Land: USA; Epoche: Drittes Reich
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 17022

Vorwort von Thornton Wilder:
Historische Rekonstruktion ist nicht eine der Hauptabsichten dieses Werks. Man könnte es vielleicht eine Fantasie über gewisse Ereignisse und Personen aus den letzten Tagen der Römischen Republik nennen.
Die größte Freiheit, die sich der Verfasser nahm, besteht in der Verlegung eines Ereignisses des Jahres 62 v. Chr. — der Entweihung der Mysterien der Bona Dea durch Clodia Pulcher und ihren Bruder — auf die Feier dieser Riten siebzehn Jahre später, am 11. Dezember 45.
Im Jahre 45 wären manche der vorkommenden Personen nicht mehr am Leben gewesen: Clodius, den gedungene Mörder auf einer Landstraße getötet hatten; Catull, wenngleich wir nur das Wort des hl. Hieronymus dafür haben, daß er schon im Alter von dreißig Jahren starb; der Jüngere Cato, der sich einige Monate früher in ebendiesem Jahr, nach vergeblichem Widerstand gegen Caesars absolute Macht, in Afrika selber den Tod gab; und Caesars Tante, die Witwe des großen Marius, die sogar schon vor 62 gestorben war. Und lange vor dem Jahre 45 hatte sich Caesar von seiner zweiten Frau, Pompeia, scheiden lassen und seine dritte, Calpurnia, geheiratet.
Einiges in diesem Werk, was am meisten den Anschein erwecken könnte, vom Verfasser erfunden zu sein, ist dagegen geschichtliche Tatsache: Cleopatra traf im Jahre 46 in Rom ein und wurde von Caesar in seiner Villa jenseits des Tibers untergebracht; sie blieb da bis zu seiner Ermordung, nach der sie fluchtartig in ihr Land zurückkehrte. Ob Marcus Junius Brutus der Sohn Caesars war, wird fast von jedem Geschichtsforscher, der sich mit Caesars Privatleben befaßte, erwogen und allgemein verneint. Daß Caesar eine Perle von unvergleichlichem Wert Servilia zum Geschenk machte, ist geschichtlich. Den Gedanken der verschwörerischen Schneeballenbriefe legten Ereignisse unserer Tage nahe. Solche Briefe wurden in Italien von Lauro de Bosis gegen die faschistische Herrschaft in Umlauf gesetzt, wie es heißt, au den Rat Bernard Shaws.
Die Aufmerksamkeit des Lesers sei auf die Form gelenkt, in welcher der Stoff dargeboten ist:
Innerhalb eines jeden der vier Bücher sind die Dokumente in annähernd zeitlicher Folge wiedergegeben. Im ersten umfassen sie den September 45 v. Chr. Das zweite, das Material zu Caesars Untersuchung über das Wesen der Liebe enthält, beginnt früher und durchläuft den ganzen September und Oktober. Das dritte, vornehmlich von Religion handelnd, beginnt noch früher, durchläuft den ganzen Herbst und schließt mit den Zeremonien zu Ehren der Guten Göttin im Dezember. Und das vierte, das alle Untersuchungen Caesars zusammenfaßt, besonders über die Rolle, welche er selbst vielleicht als ein Werkzeug des „Schicksals" spielte, beginnt mit dem frühesten Dokument des ganzen Bandes und schließt mit Caesars Ermordung.
Alle Dokumente sind frei erfunden, mit Ausnahme der Gedichte Catulls und der letzten, aus Suetons „Leben der Caesaren" entnommenen Eintragung. Quellenmaterial über Cicero ist im Überfluß vorhanden; über Cleopatra spärlich; über Caesar reichlich, aber es ist oft rätselhaft und von politischein Vorurteil verzerrt. Das Folgende ist eine durch die Ungleichheiten dieser Überlieferungen angeregte mutmaßliche Darstellung.

Zustandsbeschreibung:
OLn. leicht bestoßen und mit leichtem Wasserfleck auf Vorderdeckel. Rücken gebräunt u. leicht schief.

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