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Guidon, Jacques: PENNARIAS / Schreibfedereien

Dies ist ein second-hand Artikel

  Guidon, Jacques: PENNARIAS / Schreibfedereien. [Ausgabe zweisprachig Rätoromanisch / Deutsch]
  Preis: 27,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, S.
ARUNDA "il CHADUN", 2001
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Schweiz; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 18028

Auszug aus dem Vorwort:
Wie es dazu kam
Eine Einleitung, die nicht als wortreiche Rechtfertigung des Buches verstanden sein will, wohl aber als Gebrauchsanweisung für jene, die selten eine solche Art Buch in die Hand nehmen.
Angefangen hat es an sich ganz harmlos, indem ich gewisse Gedanken, Gedankensplitter, eigene Aphorismen und kleine Gedichte in der Art des japanischen Haikus notierte. Die Schrift setzt ja den Gedanken ins Bild.
Beim Formulieren eines Gedankens mag meine Feder ungeduldig geworden sein. Unversehens fing sie an, eigene Wege zu gehen, d. h., dass sie sich verselbständigte und die Gedanken auf eine unkonventionelle Art aufs Papier brachte, zeichnete, ja, richtig - zeichnete!
Das sogenannte Schönschreiben in der Schule war für mich kein Trauma gewesen. Meine Schrift hatte sich also nicht in diesem Sinn zu rächen, dass sie 'anarchisch' hätte werden müssen.
Die persönliche Schrift bildet sich ja erst nach und nach zur sogenannten „Charakterschrift", die beim Unterzeichnen - vor allem von Schriftstücken und Dokumenten - sehr oft effektvoll eingesetzt wird.
Mein Unterfangen war unterschwellig wohl auch eine Auflehnung gegen die durch den Computer provozierte Uniformität der Schrift, ein Versuch, ihr ihre Eigenständigkeit wieder zu geben, ihre Individualität.
Ich fand auch, dass Wörter, die mir überaus wichtig sind: Solidarität zum Beispiel, durch eine exklusive Schrift zeichenhaft verdichtet fixiert werden müssten; die Brot- oder Werkschrift würde hier sicher nicht genügen, aber ebensowenig die kalligraphischen Schriften wie z. B. die karolingische Minuskel, die Schwabacher, die Fraktur usw.
Ich begann, am schlechten Benehmen meiner Schrift Gefallen zu finden und liess sie gewähren.
In Grenzen, zuerst, in einem gewissen Spielraum. Ich dachte, die Schrift sollte neben ihrer pragmatischen noch eine andere Bedeutung erhalten, eine ästhetische Aufwertung.
Sie war - meiner Ansicht nach - zu einem visuellen Äquivalent zum Klang des Gesprochenen geworden. [...]

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht berieben, ansonsten gute Erhaltung.

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