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Feldman, Wulff: Sozialtherapie. Gruppendynamische Prozesse

Dies ist ein second-hand Artikel

  Feldman, Wulff: Sozialtherapie. Gruppendynamische Prozesse. in Familien und Institutionen
  Preis: 4,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 272 S.
Schariothsche Buchhandlung, 1971
ISBN: 3-920261-04-6
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Dänemark; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 17783

Klappentext:
Engagiertes Eintreten für die Gruppenarbeit in den verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit kennzeichnen dieses didaktisch gut geschriebene und auch für den Laien verständliche Buch.
Zahlreiche illustrative Fallanalysen erleichtern dem Leser die Übertragung der theoretischen Kenntnisse in die Praxis. Ein für die gesamte Sozialarbeit programmatisches Buch, das auf der Sozialpsychologie aufbauend, neue Wege aufzeigt.

Vorwort:
Die Herausgabe dieses Buches des Dänen Wulff Feldman in deutscher Übersetzung scheint mir aus folgenden Gründen besonders wichtig:
Vorrangig für die Beurteilung dieser Arbeit ist zunächst, daß hier damit begonnen wird, die Sozialarbeit auf ein sozialpsychologisches Wissensfundament zu stellen. Die Sozialpsychologie ist ganz offensichtlich für die Sozialarbeit (als eine angewandte Disziplin) die naheliegendste Grundwissenschaft, weil sie Elemente der Psychologie und Soziologie integriert anbietet.
Wichtig für die weitere Entwicklung der Sozialarbeit sind die im Hintergrund deutlich werdenden Ansätze kommunikationstheoretischer und kybernetischer Systemanalysen (Familien als "Systeme" usw.).
Bedingt durch den sozialpsychologischen Ansatz wird der Gruppenarbeit eine Schlüsselrolle im sozialtherapeutischen Arbeitsprozeß zugewiesen, wobei gleichzeitig ein methodisches Gesamtkonzept entwickelt wird, das den Zusammenhang zur Einzelarbeit und zur Intergruppenarbeit ("community work") herstellt.
Der sozialpsychologische Ansatz macht auch den Weg frei für eine Überwindung der Fixierung auf diagnostische Forschungen bei gleichzeitiger Vernachlässigung therapeutischen Handlungswissens.
Dabei können sich therapeutischer Optimismus und therapeutische Phantasie entwickeln, die dem Buch mit seinen illustrativen und z.T. überraschenden Beispielen, einen "Werkstatt"-Charakter verleihen.
Dieser therapeutisch-experimentelle Akzent wird besonders in den Versuchen deutlich, neue Arbeitsformen in der sogenannten "offenen" Sozialarbeit, vor allem aber im Zusammenhang mit Problemen der institutionellen Unterbringung zu entwickeln.
Das Buch spricht viel "Selbstverständliches" aus, was sonst unbewußt bleibt. Es wirkt dadurch einfach und in einer offenen und permissiven Weise entlarvend. Es vermittelt etwas von der Hoffnung auf eine Sozialarbeit, die von ihren Klienten nicht mehr als diskriminierend und verletzend empfunden wird, die "auf der richtigen Seite" steht, ohne sich zu identifizieren.
Der Verfasser, Dozent an der Fachhochschule für Sozialarbeit in Kopenhagen mit integrierten sozialwissenschaftlichen Kenntnissen und Erfahrungen in sehr vielen Arbeitsfeldern, beeindruckt durch seine Lebensform; verheiratet, mit zwei Kindern, hat er viel Spaß am Leben.
Fritz Haag

Zustandsbeschreibung:
OBr., Besitzervermerk auf Innendeckel, Seiten leicht gebräunt u. 2 Seiten fleckig, ansonsten gute Erhaltung.

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