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Machaut, Guillaume de: Lob der Frauen

Dies ist ein second-hand Artikel

  Machaut, Guillaume de: Lob der Frauen. Gedichte altfranzösisch und deutsch
  Preis: 8,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, 149 S.
Büchergilde Gutenberg Verlag, 1988
ISBN: 3-7632-3398-9
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Frankreich; Epoche: Mittelalter
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2351

Klappentext:
Wie süß war doch mein Leben,
Als ich zu lieben begann!
Nach mehr wollt ich nicht streben,
Da ich so viel gewann.
Doch all mein Glück zerrann,
Drum muß ich so entscheiden:
In Freuden hebt die Liebe an
Und endet bald in Leiden.

Zu diesem Schluß gelangt ein französischer Dichter des 14. Jahrhunderts, von dessen persönlichem Leben nicht viel überliefert ist. Man weiß, daß er gegen 1300 in einem kleinen Dorf in den Ardennen zur Welt kam, im Dienste Johanns von Luxemburg fremde Länder kennenlernte und sich schließlich in Reims niederließ, wo er als Kanonikus 1377 starb.
Machauts Dichtungen sprechen auch nach sechshundert Jahren noch an und bewegen trotz oder gerade wegen ihres spätmittelalterlichen Reichtums an festen Formen und immer neu abgewandelten Motiven; sie beziehen ihre innere Spannung aus dem Widerspruch zwischen der Erwartung des Dichters - des Liebenden - und der Enttäuschung, die ihm die Dame wieder und wieder bereitet.
So ist das «Lob auf die Frauen» kein reines Loblied mehr, schon läßt es den Verlust an Illusionen und die ironischen Brechungen der Poesie späterer Jahrhunderte erahnen.
Einige der Texte des Bandes hat der Meister auch vertont, der ja über die Jahrhunderte hinweg nicht so sehr als Dichter im Gedächtnis geblieben ist wie als Musiker. Doch nicht nur musikalische, auch bildnerische Umsetzungen erfuhren seine literarischen Schöpfungen: Die Miniaturen, die den fünfzig Gedichten zugeordnet sind, wurden einer Machaut-Handschrift der Nationalbibliothek Paris entnommen. Sie sind mit größter Wahrscheinlichkeit von dem Pariser Illuminator Perrin Remiet (oder Remy) geschaffen worden, vielleicht noch zu Lebzeiten Machauts, spätestens aber im letzten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts. Sie wirken naiver und direkter als die Dichtungen, doch das Kunstvolle in der Komposition, die Vielfalt in der Abwandlung verschiedener Grundmuster ist beiden gemeinsam.

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser eingerissen, geklebt, berieben u. mit Randläsuren, Rücken leicht schief, Seiten leicht gebräunt, Besitzerstempel auf Vorsatz, ansonsten gute Erhaltung.

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