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Hausmann, Manfred (Hg.): Hinter dem Perlenvorhang

Dies ist ein second-hand Artikel

  Hausmann, Manfred (Hg.): Hinter dem Perlenvorhang. Gedichte nach dem Chinesischen v. Manfred Hausmann
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 79 S.
S.Fischer Verlag, 1956
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: China; Epoche: Mittelalter
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 18343

Auszug aus der Einleitung:
DAS WAGNIS DES ÜBERSETZENS
Wohl in keinem Lande der Welt hat die Dichtung, zumal die lyrische, eine solche Bedeutung gehabt wie in China. Deshalb gab es dort auch keine Dichter oder Schriftsteller in unserem Sinne.
Wenn alle dichten, vom Kaiser bis zum Mönch, vom Feldherrn bis zum Lehrer, wenn das Dichten zur allgemeinen Bildung gehört, wenn niemand in ein höheres Amt gelangen kann, der nicht seine Dichterprüfüng bestanden hat, dann wird kaum jemand auf den Gedanken verfallen, aus dem Dichten einen Beruf zu machen.
So sind denn in China im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende unvorstellbare Mengen von Gedichten entstanden. Eine Sammlung von Kunstgedichten nur aus der Tang-Zeit (618-905 n. Chr.) enthält rund 49 000 Gedichte.
Kein Mensch kann sich rühmen, alle chinesischen Gedichte gelesen oder sich auch nur einen zulänglichen Überblick über die Unsumme des Vorhandenen verschafft zu haben. Kein Mensch in China und ganz gewiß kein Mensch in Europa.
Was der Westen kennt, ist, quantitativ, nur ein winziger Bruchteil des Gesamtbestandes. Man sollte meinen, es habe keinen rechten Sinn, von diesem Bruchteil wiederum einen Bruchteil an den Tag zu geben, wie es hier geschieht.
Was will ein halbes Hundert von Gedichten neben den Hunderttausenden, wenn nicht gar Millionen besagen? Und doch ist das Unterfangen nicht so vermessen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.
Zwar begünstigt die chinesische Wesensart, die den Menschen dazu verführt, in der Natur aufzugehen, den Wandlungen der Jahreszeiten hingegeben zu folgen, sich dem andächtigen Schauen zu überlassen, in besonderem Maße das Erleben lyrischer Gegebenheiten sowie das Erschaffen und das Aufnehmen von Gedichten.
Aber auch in China ist, wie überall auf der Erde, der große, der geniale Mensch eine seltene Erscheinung. In der gewltigen Zahl von Gedichten sind eben doch nur verhältnismäßig wenige enthalten, die als wirkliche Kunstwerke gelten können.
Deshalb darf auch ein zahlenmäßig kleiner Kreis von Gedichten den Anspruch erheben, den Rang der chinesischen Lyrik treffend darzutun. [...]

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht gebräunt u. l. verknickt, Besitzervermerk auf Schmutztitel, Seiten l. gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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