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Brandes, Gustav (Einf.): Neue holländische Baukunst

Dies ist ein second-hand Artikel

  Brandes, Gustav (Einf.): Neue holländische Baukunst. 65 Abbildungen mit e. Einführung v. Gustav Brandes
  Preis: 5,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 71 S.
Schünemann Verlag, ~1927
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Niederlande; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 9225

Auszug aus der Einleitung:
IN der holländischen Baukunst der Gegenwart, welche die Augen des ganzen Abendlandes auf sich gelenkt hat, begegnet sich eingeborener nationaler Formentrieb mit einem allem Anscheine nach im Werden begriffenen Weltstil.
Schon P. J. H. Cuypers, der führende Architekt in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kann in gewissem Sinne als ein Wegbereiter dieser neuen Baukunst gelten.
Ihr eigentlicher Vater aber ist H. P. Berlage. Sein schulemachendes Hauptwerk, die Amsterdamer Börse, bildet die Scheide zwischen der alten und neuen Zeit.
Sie hat durchaus das Gepräge der Frühwerke eines Stils: es ist in ihr die herbe Frische und zugleich strenge Entsagung einer Jugend, die sich ihrer eigenen Schöpferkraft bewußt geworden ist.
Berlage kam zu neuen baukünstlerischen Grundlagen, indem er bei Vermeidung der charakteristischen Formen der Vergangenheit und unter möglichster Erfüllung aller sachlichen Anforderungen auf die geometrischen Körper als Urformen räumlicher Gestaltung zurückgriff.
Es offenbarte sich ihm ferner das ursprüngliche Wesen der Wand als raumbestimmender Fläche, und endlich hatte er ein wundervolles Gefühl für die stilbildenden Eigenschaften der Baustoffe, das in den Börsensälen auch bei der Verbindung des Backsteins mit dem Eisen nicht versagte.
Wenn die verstandesmässige Überlegung oft aus der künstlerischen Gestaltung hervorzulugen scheint, so geben solche Spuren eines tiefernsten Ringens der Amsterdamer Börse gerade die innere, lebendige Wahrheit und den eigenartigen Zauber.
Neben Berlage entfaltete, wenn auch nicht so vorwärtsweisend wie dieser, K. P. C. de Bazel (+ 1923) sein reiches Talent. Er ist der Meister der adeligen Form, der unantastbaren Reinheit der Verhältnisse, einer berückenden Harmonie bis ins letzte Teilstück.
Die Krönung seines Lebenswerkes bildet der Monumentalbau der Niederländischen Handelsgesellschaft in Amsterdam, in dem der Wohllaut der Proportionen an mystische Verklärung grenzt.
Tiefbohrender Verstand und starkes inneres Schauvermögen vereinigten sich in Berlage und befähigten ihn zur Erneuerung der holländischen Baukunst. Seit dem 2. Jahrzehnt unseres Jahrhunderts sehen wir diese zwei verschiedene Richtungen einschlagen, je nachdem die eine oder die andere jener Geisteskräfte überwiegt.
Schon einige Jahre vor Ausbruch des Weltkrieges machte sich bei einzelnen jungen Architekten eine Neigung zu reicherer Formgebung bemerkbar. So schuf J. M. van der Meij 1912 sein vielbeachtetes Schiffahrtshaus am Amsterdamer Hafen, ein Bauwerk, das in seiner schmuckhaften Auszier fast an die Zeit der dekorativen Willkür erinnert.
Der Gesinnungsumschwung setzte sich nach Friedensschluß, als in Holland eine ausserordentlich umfangreiche Bautätigkeit einsetzte, in breiter Entfaltung durch. [...]

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht angeschmutzt u. l. verknickt, Rücken mit 2 kl. Fehlstellen, Seiten l. verknickt, ansonsten gute Erhaltung.

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