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Hikmet, Nazim: Ich liebe mein Land

Dies ist ein second-hand Artikel

  Hikmet, Nazim: Ich liebe mein Land. Gedichte
  Preis: 8,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 242 S.
o.A., o.J.
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Türkei; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2721

Klappentext:
Nâzim Hikmet Türkischer Dichter (1902-63)
»Der Verfasser dieses Buches ist ein einfacher türkischer Dichter, der stolz darauf ist, sein Hirn, sein Herz, seinen Bleistift und sein ganzes Leben seinem Volk gewidmet zu haben. Andererseits hat dieser Dichter die Kämpfe eines jeden Volkes für nationale Unabhängigkeit, soziale Gerechtigkeit und für Frieden in seinen Gedichten gepriesen, unabhängig von seinem Namen, seiner geographischen Lage, seiner Rasse und Nationalität. Er hat stets die Siege dieser Völker als Siege seines eigenen Volkes, ihre Niederlagen als Niedertagen seines eigenen Volkes und ihre Freuden und Leiden als Freuden und Leiden seines eigenen Volkes empfunden." (Nâzim Hikmet über sich selbst.)

NÂZIM HIKMET, geboren 1902, aus aristokratischer Familie stammend, Enkel des Dichters Nâzim Pascha, wurde schon mit 18 Jahren wegen politischer Gedichte verfolgt, da er schon früh die Widersprüche zwischen Arm und Reich erkannte. 1920 schloß er sich der anatolischen Widerstandsbewegung an, wurde 1923 Mitglied der illegalen Kommunistischen Partei der Türkei und studierte von 1922-25 an der "Universität der Völker des Orients" in Moskau, wo er auch die Totenwache an Lenins Sarg hielt. 1925 kehrte er in die Türkei zurück, war gezwungen in der Illegalität zu leben, mußte wieder in die UdSSR emigrieren und wurde in Abwesenheit zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. 1928, nach seiner erneuten Rückkehr in die Türkei, warteten dort Verhaftung und Gefängnis auf ihn.
Nâzim Hikmet verbrachte mehr als 12 Jahre in türkischen Gefängnissen, Jahre, die seinen Körper ruinierten: als Folge litt er an Krankheiten der Nieren, Augen, des Herzens, der Leber, an Schlaflosigkeit. Nur wenige Jahre waren ihm vergönnt, in Freiheit in seinem Land zu arbeiten.
1950, aufgrund von Pressekampagnen für seine Befreiung, unter dem Druck von ausländischen Intellektuellen wie Picasso, Aragon, Sartre, Neruda u.v.a., nach Solidaritätsaktionen in aller Welt und nach Einsatz des letzten verzweifelten Mittels, das ihm selbst im Kerker geblieben war: dem Hungerstreik, endlich Amnestie auch für ihn.
Als er 1951, 49 Jahre alt, dann zum Militär einberufen wurde, setzte die Bedrohung für ihn wieder ein, und er verließ die Türkei, um sie nie wiederzusehen.
Nach weiteren Jahren der Emigration, in denen er sich an Aktivitäten für den Frieden (er erhielt den Lenin - Friedenspreis) beteiligte, in denen er Reisen in verschiedene sozialistische Länder unternahm, starb er 1963 in Moskau.
Erst 1964 durften nach 28jährigem Verbot seine Gedichte, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden, in der Türkei veröffentlicht werden.
»Es gibt keinen zweiten Nâzim im Gedicht des Jahrhunderts. Für mich ist er das Zeichen der Liebe und des Kampfes!" (Pablo Neruda, 1963)
Nâzim Hikmet schrieb Gedichte, Erzählungen, Theaterstücke, Romane, Märchen und Kritiken.
Da er die Meinung vertrat, daß »die neue Epoche eine neue Erzählform brauche", wandte er sich von der bis dahin in der türkischen Dichtung gültigen Diwan-Lyrik (= höfische Lyrik, Lyrik der Intellektuellen) ab und schuf eine neue Lyrik der Volksmassen.
Er proklamierte die freie realistische Zeile anstelle des metrischen Verses und des höfischen Aruz, deren Ursprünge in der persischen und arabischen Dichtung des Mittelalters lagen.
Er benutzte als erster die bis dahin verpönte türkische Umgangssprache, wobei es ihm gelang, die Traditionen der Volksdichtung seines Landes einfließen zu lassen.
Die Themen seiner Werke umfassen alle Ebenen des menschlichen Lebens, sowohl private als auch gesellschaftliche.
Seine wichtigsten Werke sind: 835 Zeilen (1929), Briefe an Taranta Babu (1935), Das Epos vom Scheich Bedreddin (1937), Menschenlandschaften (1951), In jenem Jahr 1941 (1961) u.a.
FRIEDERIKE KUCK

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht gebräunt, Seiten gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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