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Maximilian (Römisch-deutsches Reich, Kaiser I.): Der Weiß Kunig. Eine Erzehlung von den Thaten

Dies ist ein second-hand Artikel

  Maximilian (Römisch-deutsches Reich, Kaiser I.): Der Weiß Kunig. Eine Erzehlung von den Thaten. Kaiser Maximilian des Ersten
  Preis: 59,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 307+24 S.
VCH Verlagsgesellschaft, 1985
ISBN: 3-527-17512-1
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Österreich; Epoche: Mittelalter
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 8529

Auszug aus dem Essay "Die Geschichte der Ausgabe" (von Christa-Maria Dreißiger):
DER »WEISSKUNIG«, eine Lebensbeschreibung Kaiser Maximilians I. (1459-1519) in Prosaform, war als prachtvoller Folioband mit über 250 ganzseitigen Holzschnitten geplant.
Obwohl das Werk in seiner Entstehungszeit keinen endgültigen Abschluß fand, zählt es zu den bedeutendsten buchkünstlerischen Leistungen im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts in Deutschland.
Es war ein Auftrag des Kaisers, dessen Ausführung er weitgehend bestimmte und an dessen Manuskript er selbst mitwirkte.
Neben den Versepen »Freydal« und »Theuerdank« (beide entstanden seit 1505), dem mit wertvollen Randzeichnungen versehenen »Gebetbuch« (1513—1515), der dem Hause Habsburg gewidmeten »Genealogie« (1509—1512) sowie den Holzschnitten der »Ehrenpforte« (1512—1515) und des »Triumphzuges« (1512—1518) gehört auch der »Weißkunig« zu den großartigen und kostenaufwendig angelegten künstlerischen Unternehmen des Kaisers.
Mit dem Ausarbeiten der Texte und Programme dieser Werke betraute er humanistische Gelehrte wie Willibald Pirckheimer (1470-1530), Konrad Peutinger (1465-1547), Melchior Pfinzing (1481-1535), Johannes Stabius (gest. 1522) und Johannes Guspinian (1473—1518), für die künstlerischen Aufgaben zog er die bedeutendsten Maler und Graphiker der Zeit wie Albrecht Dürer (1471—1528), Lucas Cranach d.Ä. (1472-1553), Hans Burgkmair (1473-1531), Albrecht Altdorfer (um 1480-1538) u.a. heran.
Seit 1492 beschäftigte sich Kaiser Maximilian I. in einer Art eigener schriftstellerischer Auseinandersetzung mit seinem Leben, wie aus einer Fragment gebliebenen Autobiographie in lateinischer Sprache, die mit den Ereignissen des Jahres 1499 abbricht, hervorgeht.
Diese Autobiographie hatte der Kaiser teilweise selbst geschrieben und teilweise seinem Geheimschreiber und Sekretär Marx (oder Markus) Treitzsaurwein von Ehrentreitz (um 1450-1527), der auch am »Theuerdank« mitarbeitete und als Verfasser des »Weißkunig« gilt, diktiert.
Nachdem 1505 die Arbeiten an den beiden deutschsprachigen autobiographischen Versepen, dem unvollendet gebliebenen »Freydal« und dem im Jahr 1517 in der Offizin Hans Schönspergers in Nürnberg als eine der ersten deutschen bibliophilen Buchausgaben mit ganzseitigen Holzschnitten von Hans Burgkmair, Hans Schäufelein (1480/85 bis 1538/40) und Leonhard Beck (um 1480-1542) gedruckten »Theuerdank«, ihren Anfang genommen hatten, veranlaßte der Kaiser bereits um 1506 den »Weißkunig«, ein weiteres in deutscher Sprache zu verfassendes autobiographisches Werk, zu beginnen.
Mit dem Schreiben des Textes dieser Kaiserchronik beauftragte er wiederum Marx Treitzsaurwein, dem er trotz eigener Mitarbeit gestattete, sich als Verfasser auszuweisen.
Neben einer Vielzahl von Diktaten Kaiser Maximilians I. standen Marx Treitzsaurwein für die Bewältigung seiner großen Aufgabe als weitere Quellen Aufzeichnungen zur Jugendgeschichte des Kaisers sowie zwei Druckschriften, Kaiser Friedrich III. (1415-1493) und Eleonora von Portugal (die Eltern Maximilians I.) betreffend, zur Verfügung. 1514 legte Marx Treitzsaurwein einen fortlaufenden, aber noch nicht druckreifen Text vor, der als sogenannte Handschrift A in der Österreichischen Nationalbibliothek Wien erhalten ist. [...]

Inhalt:
Nachwort (von Christa-Maria Dreißiger):
- Die Geschichte der Ausgabe
- Die Kaiserchronik als Denkmal und Propagandaschrift
- Die Holzschnitte
Bilderläuterungen

Der weiss Kunig. Eine Erzehlung von den Thaten Kaiser Maximilian des Ersten.
Von Marx Treitzsaurwein auf dessen Angeben zusammengetragen, nebst den von Hannsen Burgmair dazu verfertigten Holzschnitten.
Hg. aus dem Manuscripte der kaiserl. königl. Hofbibliothek. Neudruck der Ausgabe Wien, Kurzböck, 1775.
Mit e. Kommentar und e. Bildkatalog von Christa-Maria Dreissiger.

Zustandsbeschreibung:
OPappband im Pappschuber, dieser leicht angestoßen, Rücken angestoßen, ansonsten gute Erhaltung.

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