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Birkenbihl, Michael: Im Zweifelsfall allein entscheiden

Dies ist ein second-hand Artikel

  Birkenbihl, Michael: Im Zweifelsfall allein entscheiden.
  Preis: 1,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 208 S.
Moderne Industrie Verlag, 1974
ISBN: 3-478-11580-9
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2197

Klappentext:
Es ist seit einigen Jahren Mode geworden, das »Entscheiden in der Gruppe« als neue Führungstechnik zu propagieren. Der Verfasser hält dieses Vorhaben für eine anachronistische Illusion,deren Verwirklichung im Laufe der Jahrhunderte schon oft versucht worden und stets gescheitert ist.
Die Tendenz des Buches zielt deshalb ganz eindeutig darauf ab, zu beweisen, dass auch der Mensch unserer Tage noch nicht jene persönliche Reife erlangt hat, die für Gruppenentscheidungen nun einmal Voraussetzung ist. Insofern will dieses Buch jene Management-Theoretiker provozieren, die vom grünen Tisch - ohne Kenntnis der industriellen Wirklichkeit - solche Irrlehren als realisierbar verkünden.
Wenn man von Entscheidungen im Kollektiv spricht, muß man die Gesetze der Gruppendynamik kennen. Es wird deshalb geschildert, wie eine Gruppe jedes einzelne Mitglied beeinflußt und auf welch dubiose Weise sog. Gruppenentscheidungen zustande kommen.
Hier wird auch ausdrücklich die Tatsache beleuchtet, daß Mitglieder eines Kollektivs viel riskantere Entscheidungen befürworten — weil sie von der individuellen Verantwortung entbunden sind!
Die moderne Psychologie hat klar herausgestellt, dass man politische oder wirtschaftliche Systeme nicht durch eine Modifizierung bestehender Institutionen wirksam verändern kann; sondern ausschließlich dadurch, dass man die Menschen ändert, die jedes System tragen. Hier beginnt die Aufgabe der Erziehung in Elternhaus und Schule. Es wird deshalb aufgezeigt, wie moderne Erziehungssysteme angelegt sein müßten, um das innerhalb der nächsten drei Generationen hervorzubringen, was wir angeblich heute schon haben: den »mündigen Menschen« - der erst dann eine aktive Rolle als Staatsbürger und Mitarbeiter im Betrieb übernehmen kann!
Weil die Probleme unserer übervölkerten Welt immer größer und komplexer werden, kann es sicherlich auch in absehbarer Zukunft nur heißen: »Im Zweifelsfall allein entscheiden!«. Allerdings ergibt sich daraus eine wirklich relevante Forderung für die Gegenwart: die Chefs aller Ebenen. müssen viel mehr und ständig geschult werden! Denn der Schrei nach der Kollektiventscheidung gründet nicht allein auf politischen Motiven, sondern ist sicherlich auch das Ergebnis des Versagens von Managern aller Ebenen!
Dieses Buch dient jedem, der sich des Führungsstils unserer Tage bedienen will. Autokratisch zieht er die Mitarbeiter zur Entscheidungsvorbereitung heran - dann entscheidet er allein und trägt die Verantwortung, sei es in der Wirtschaft, beim Militär oder in der Politik.
Michael Birkenbihl ist bekannter Managementtrainer und erfolgreicher Autor von »Kleines Arbeitshandbuch für Ausbilder und Dozenten« und »Arbeitshandbuch der Pührungspraxis«.

Inhaltsverzeichnis:
VORWORT
1. KAPITEL: DER MITARBEITER ALS MENSCH
Vom »Homo sapiens« zum »mündigen Mitarbeiter« - Was heißt: »mündig sein«? - Die Frage nach dem modernen Menschenbild - A. Maslows »psychologisch erfolgreicher Mensch« (»Winner«) — Das Problem der »Selbstverwirklichung« — Gefühlsleben und Kommunikation - Das sexuelle Verhalten des »Winners« - Das realistische Selbstbild - Die Autoritätsverliebtheit des modernen Menschen - Die Bedeutung des Vorurteils -Das Syndrom der autoritären Persönlichkeit — Die Ich-Schwäche des Voreingenommenen - Das Wunschbild von der »heilen Welt« - Wir brauchen Individuen mit Führungsqualitäten - Die »Entscheidung im Kollektiv«: eine unzureichende Ersatzlösung - Erst muß der Mensch verändert werden, dann das System!
2. KAPITEL: DIE REALITÄT DER »HINTERWELT«
Die Menschheitsentwicklung unseres abendländischen Kulturkreises - Wie Platon seine Mitbürger sah - Das Menschenbild des Marcus Aurelius - Die Typenklassifikation des Niccolo Macchiavelli - Schopenhauers »Fabrikware der Natur« - Nietzsches »Hinterweltler« - Das Fazit einer 2500jährigen Menschheitsbetrachtung - Weltanschaulicher Hintergrund des modernen Menschen: der »Paternismus« - Das typische Verhalten unserer Hinterweltler: die moralisch-ethische Primitivität; das Absolutsetzen der eigenen Situation; Aggressionsbereitschaft gegen alle, die »anders« sind; die Überbewertung des formellen Rahmens; das autoritäre Behagen; das politische Mitläufertum;
die verklemmte Sexualmoral - Fazit: der Mensch als Triebwesen.
3. KAPITEL: VON DER UNBESCHRÄNKTEN HERRSCHAFT ZUR DOSIERTEN ENTMACHTUNG
Die Beziehungen zwischen Autorität, Macht und Herrschaft - Canettis Gleichnis über den Unterschied von Gewalt und Macht - Von der Lust am Beherrschtwerden - Das genetische Fundament der Dominanz bzw. Unterwerfung - Die Gesellschaft der Herrschenden und Beherrschten - Ein Paradebeispiel für skrupellose Machtausübung: Julius Cäsar - Die beiden klassischen Machtinstitutionen: Militär und Kirche - Von der Autorität des Papstes - Die Machtverteilung im Vorstand einer Aktiengesellschaft — Wie Organisationen Entscheidungen treffen.
4. KAPITEL: DER WUNSCHTRAUM DER KOLLEKTIVENTSCHEIDUNG
Die Pariser Kommune - Räte als Lenkungsorgane - Das Gesetz der Oligarchiebildung - Die Voraussetzungen für das erfolgreiche Wirken von Räten - Das skandinavische Modell der »selbststeuernden Gruppen« - Das Problem der Teamarbeit allgemein - Das »jugoslawische Modell« - Das Beispiel der ENERGOINVEST in Sarajewo - Die Bedeutung des Sachverstandes bei kollektiven Entscheidungen — Jugoslawische Kritik am »jugoslawischen Modell«.
5. KAPITEL: VERSUCHE MIT SELBSTSTEUERNDEN GRUPPEN IN DER BUNDESREPUBLIK
Das »POKO-Modell« in München - Das »Quickborner Team« - Der Wagenbach-Verlag - Das »Porst-Modell« - Fazit der bisherigen Erfahrungen.
6. KAPITEL: GRUPPENDYNAMIK UND ENTSCHEIDUNGSPROZESS
Der Entscheidungsprozeß und seine drei Phasen - Die kognitive und emotionale Verarbeitung eines Problems - Die häufigsten psychologischen Schwierigkeiten, die während eines Entscheidungsprozesses in autonomen Gruppen zu erwarten sind - Wie sich Gruppenmitglieder gegenseitig beeinflussen — Schwierigkeiten beim Abstimmungsmodus: Blockbildung und faule Kompromisse - Wie »Abweichler« unter Druck gesetzt und »amputiert« werden - Fazit aus den gruppentheoretischen Arbeiten der letzten 30 Jahre.
7. KAPITEL: DIE LEGENDE VON KAIN UND HABEL
Kain, der erste »Linke« — Kain als Weltveränderer - Kain, der Erfinder des Kapitalismus - Die Seth-Sippe als Vorläufer der »Hinterwelt« - Die Poesie des Bösen - Von der Macht des Erbgutes - Ein großer Kainit der Neuzeit: Karl Marx - Marx und Hegel - Die Dialektik bei Hegel und Marx - Idealismus kontra Materialismus - Marx' historischer Materialismus - Zusammenfassung der Marxschen Ideen - Kritik der Marxschen Ideen - Die Neomarxisten der Frankfurter Schule - Das Beispiel Kuba - Maos neues China - Die Unredlichkeit unserer »Jungen Linken« - Fazit und Schlußfolgerungen.
8. KAPITEL: MACHT UND MENSCHENWÜRDE
Die Bedeutung der Freiheit für den einzelnen - Die Vorteile unserer »pluralistischen« Gesellschaft - Manipulation und »Lebensqualität« - Die Unredlichkeit der »linken Chefideologen« - Das bestimmende Element der menschlichen Gesellschaft: die Macht - Unsere Gewerkschaften und die Macht - Die Forderungen des DGB an unsere Regierung — Die gesamtwirtschaftlichen »Berechnungen« des DGB - Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des offenen Systems »Bundesrepublik« - Die Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit - Über die Effektivität von Organisationen - Von der Qualität der Führung - Das »Anforderungsprofil« eines erfolgreichen Führers - Die Leistung eines »Unternehmers« - Die schwindende Zahl der »Selbständigen« - Die Verbeamtung unserer Staates - Das Ziel des DGB: bürokratische Planwirtschaft - Auswirkungen der »paritätischen Mitbestimmung« auf die Praxis - Die Verlangsamung des Entscheidungsprozesses - Die Potenzierung der »Schwachstelle Mensch« im Entscheidungsprozeß — Betriebsklima und »Würde des Menschen« - Die Vorteile von Großbetrieben - Der Kampf von »Linken« und DGB gegen freiwillige soziale Leistungen -Was bedeutet das überhaupt: die »Würde« des Menschen? -»Würde« und »Selbstwertgefühl« - Menschenwürde und »Willensfreiheit - Versuch einer Zusammenschau: das Verhältnis der Wirtschaft zu den übrigen Institutionen der Gesellschaft - Aufgaben und Nicht-Aufgaben der Wirtschaft - Die »Gretchenfrage«: höheren Lebensstandard oder nicht? - Leistungsdruck bei uns und in der DDR - Das Fazit dieses Buches: Einzelentscheidung statt Kollektiventscheidung.
LITERATURVERZEICHNIS
STICHWORTVERZEICHNIS

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser mit min. Randläsuren, Rücken gebräunt, Besitzerstempel auf Titelblatt, ansonsten gute Erhaltung.

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