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Schivelbusch, Wolfgang: Eine Ruine im Krieg der Geister

Dies ist ein second-hand Artikel

  Schivelbusch, Wolfgang: Eine Ruine im Krieg der Geister. Die Bibliothek von Löwen August 1914 bis Mai 1940
  Preis: 5,95 €

Gebraucht, Guter Zustand, mit Mängelex.-Stempel,
Paperback, 243 S.
Fischer Taschenbuch, 1993
ISBN: 3-596-10367-3
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Belgien; Epoche: Drittes Reich
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 3879

Klappentext:
»Innerhalb eines Jahres liefert Deutschland an die Universität Löwen Handschriften und Inkunabeln von gleicher Anzahl und von gleichem Wert wie die zerstörten Handschriften und Inkunabeln.«
Mit dieser lapidaren Bestimmung im Artikel 247 des Versailler Vertrags fand im Jahre 1919 eine Episode ihren vorläufigen Abschluß, die fünf Jahre zuvor, in den ersten Wochen des 1. Weltkriegs, ihren dramatischen Ausgang genommen hatte.
In der Nacht zum 26. August 1914 statuierte die deutsche Armee in dem belgischen Universitätsstädtchen Löwen ihr berüchtigtes >Strafgericht<. Mehrere hundert Zivilisten wurden ohne jedes Verfahren erschossen, ein großer Teil der Altstadt eingeäschert, die ehrwürdige Universitätsbibliothek restlos vernichtet. Etwa 300.000 Bücher, Handschriften und Inkunabeln gingen verloren.
Seit dem Brand der Bibliothek von Alexandria gilt das Zerstören einer Bibliothek als Akt der Barbarei und Sakrileg an der Kultur. Durch den Brand der Löwener Bibliothek zerstörte die deutsche Armee in wenigen Stunden, was die deutsche Kultur in langen Jahren an Prestige aufgebaut hatte.
Die Löwener Bibliotheksruine wurde für das Ausland zum Symbol des häßlichen Deutschland. »Ici finit la culture allemande«, verkündete nach der deutschen Niederlage eine Inschrift.
Unmittelbar nach dem Brand konstituierten sich in aller Welt Löwen-Komitees. Fünfzehn Jahre lang wuchs aus der Welle der Solidarität sowie aus der deutschen Reparation eine neue Bibliothek hervor, größer und wertvoller, als die alte gewesen war.
Der Versuch, das Goldene Zeitalter des Buches und der Bildung noch einmal wiederherzustellen, endete im Mai 1940, als die Bibliothek erneut in deutschem Feuer verbrannte.
Wolfgang Schivelbusch hat das Geschehene aus historischen Akten in belgischen, französischen, englischen, amerikanischen, ost- und westdeutschen Archiven rekonstruiert - bis auf einen noch heute rätselhaften Rest...

WOLFGANG SCHIVELBUSCH, geboren 1941 in Berlin. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie, Soziologie in Frankfurt am Main und Berlin. Seit 1973 als freier Autor in New York und Berlin. Veröffentlichungen: >Sozialistisches Drama nach Brecht< (1974); >Geschichte der Eisenbahnreise. Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert (1977); >Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft. Eine Geschichte der Genußmittel (1980); >Intellektuellendämmerung< (1982); >Lichtblicke. Zur Geschichte der künstlichen Helligkeit im 19. Jahrhundert (1983); >Eine wilhelminische Oper< (1985); >Licht, Schein und Wahn. Auftritte der elektrischen Beleuchtung im 20. Jahrhundert» (1992).

Inhaltsverzeichnis:
I. Die Zerstörung
II. Die Reparation
III. Das Hilfswerk
IV. Ein amerikanisches Geschenk
V. Die Wiederholung
Bildteil
Anhang

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht berieben, Stempel auf Unterschnitt, ansonsten gute Erhaltung.

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