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Carpentier, Alejo: Die Harfe und der Schatten

Dies ist ein second-hand Artikel

  Carpentier, Alejo: Die Harfe und der Schatten. Roman. Aus dem Span. von Anneliese Botond
  Preis: 12,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 210 S.
Suhrkamp Verlag, 1979
ISBN: 3-518-02567-8
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Kuba; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 5969

Klappentext:
In allen seinen Romanen und Erzählungen ist Alejo Carpentier auf diese oder jene Weise dem Problem der amerikanischen Zeit und den geschichtlichen Zusammenhängen zwischen Europa und Amerika nachgegangen.
Mit seinem Columbus-Roman »Die Harfe und der Schatten« hat er sich derjenigen Gestalt zugewandt, die am Beginn dieser Problematik steht, und zweifellos ist der Autor durch die sehr genaue Kenntnis der Materialien und durch die Souveränität, mit ihnen umzugehen, wie kein anderer berufen gewesen zu einer neuen Darstellung des Entdeckers Amerikas.
Während seines langen Pontifikats (1846-78) hat Pius IX. ein Verfahren zur Heiligsprechung des Columbus eingeleitet.
Von dieser wenig bekannten Tatsache geht der Roman aus. Der Lebensweg dieses Papstes, seine Reise als Mitglied einer apostolischen Mission nach Chile, die Gründe, die ihn bewogen haben, mit Columbus einen die Alte und die Neue Welt einenden ökumenischen Heiligen zu kreieren, bilden den ersten Teil des Triptychons.
Der Hauptteil enthält den Lebensrückblick, die Generalbeichte, das nicht vor dem Beichtvater, sondern vor sich selbst abgelegte Bekenntnis des Columbus auf dem Totenbett in Valladolid. Groß, aber nicht von panegyrisch aufgeblähter, sondern auf Menschenmaß zurückgeführter Größe erscheint hier ein Columbus, besessen zwar von seiner Idee, die Erde rund zu machen, aber erst, nachdem er von den Fahrten der Normannen erfahren hat, ein Mann, ruhmsüchtig genug, zu verschweigen, was er weiß, schlau genug, seinen kühnen Plan in den Traum vom untermeßlichen Reichtum einzukleiden, um ihn durchzusetzen, Geschäftsmann genug, das Gold, das in den entdeckten Inseln nicht zum Vorschein kommt, durch einträglichen Sklavenhandel ersetzen zu wollen, Christ genug, sich in Ermangelung der erhofften Reichtümer auf das fromme Werk der Heidenbekehrung zu besinnen, Mensch genug, auf dem Totenbett sich selbst zu richten als den großen Gaukler, als den betrogenen Betrüger. [...]

ALEJO CARPENTIER wurde im Jahre 1904 in Havanna geboren. In den zwanziger Jahren floh er, nachdem er wegen seiner Beteiligung an einem Aufstand gegen den Diktator Machado ins Gefängnis kam, nach Paris. Von dort kehrte er 1939 nach Havanna zurück, wo er an der dortigen Universität Musikgeschichte lehrte. Nach dem Sieg der kubanischen Revolution - ab 1946 lebte Carpentier in Haiti und Venezuela - leitete Carpentier den Nationalverlag Cubas. Seit 1966 war er Kulturattaché an der kubanischen Botschaft in Paris. Hier starb er am 24. April 1980.

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser leicht gebräunt u. l. verkratzt, Seiten l. gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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