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Reiners, Ludwig: Stilkunst

Dies ist ein second-hand Artikel

  Reiners, Ludwig: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa
  Preis: 14,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 784 S.
C.H. Beck Verlag, 1976
ISBN: 3-406-02525-0
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 1970

VORWORT ZUR ERSTEN AUFLAGE:
Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser. Wer etwas schreibt, muß sich einen Zuhörer vorstellen, und die Art, wie er diese Figur vor sich sieht, der Blick, den er über seinen Schreibtisch zu ihr hinüberschweifen läßt, ist entscheidend für den Stil, für den Rang des Buches. Der Autor muß sich seinen Leser so feinfühlend im Verstehen, so unbeirrbar im Urteil vorstellen, daß er nie versucht ist, ihn mit groben Mitteln zu verführen oder mit dunklen Reden einzulullen. Und doch muß ihm sein Leser wieder so hilfsbedürftig erscheinen, daß er kein Mittel scheut, um die Belehrung verständlich, die Erzählung ergötzlich zu machen. Er darf den Zuhörer weder mit dem strafenden Stirnrunzeln des Schulmeisters betrachten, noch mit dem unsicheren Blick des Bedienten, noch mit dem buhlerischen Augenaufschlag des Komödianten; er muß auf ihn mit der ruhigen Würde und dem herzlichen Wohlwollen des Freundes schauen.
Aber vielen Autoren gelingt es nicht, in ihrem Geiste einen Leser zu schaffen, der Würde und Wohlwollen verdient und erzwingt. Der Gelehrte vor allem lebt in einem anderen Reich: wenn er das zerfurchte Antlitz von seinen Blättern emporhebt, vermag der unwirsche Blick das ferne Gewimmel der Zuhörer nicht mehr zu erreichen. Dem Leser die Mitarbeit zu erleichtem, die Form lebendig und durchsichtig zu gestalten, achtet er für unnütz: all seine Sorge und Liebe schuldet er dem Gegenstand des Buches, nicht der belanglosen Figur des Lesers. Aber nichts gefährdet Stil, Rang und Widerhall eines Werkes stärker als Verachtung der Leserwelt. So ist es gekommen, daß in Deutschland die Kunst der Prosa - und gar der gelehrten — nie jenen Rang erreicht hat, den ihre Schwestern - Poesie und Malerei, Musik und Baukunst — von jeher einnehmen.
Aus solchen Gedanken ist das Buch entstanden. Ursprünglich sollte es eine Abhandlung werden über die Kunst zu lehren. Aber als ich diesem Problem nach allen Seiten nachging, wuchs mir das Buch unter den Händen zu einer Deutschen Stilkunst.
Ludwig Reiners

«Der Verfasser gibt jedem Leser das Seine, dem Anfänger eine erste staunende Ahnung, was Deutsch ist und sein kann, dem Fortgeschrittenen den sicheren, an Beispielen zu lebendigster Anschauung genährten Blick, dem Meisterschüler aber eine Fülle von Köstlichkeiten . . . Der Reichtum an Wissen ist so überraschend wie der überlegene Witz seines Vertrages ... Es ist eine fröhliche Wissenschaft, es ist ein ausgezeichnetes Buch!» (EUGEN ROTH)

«Man hat beim Studium des Werkes das Gefühl, selten einmal in einer so amüsanten, geistreichen, witzigen und zugleich bildenden Gesellschaft gewesen zu sein, und man gibt sich selbst das Versprechen, diese Bekanntschaft für die Zukunft zu pflegen, um sich immer wieder anregen und bilden zu lassen.» (WESTERMANNS PÄDAGOGISCHE BEITRÄGE)

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
ERSTER TEIL. VORFRAGEN
- Die Bedeutung der Sprache
- Glanz und Elend der deutschen Sprache
- Sprachmenschen und Sachmenschen
- Was ist guter Stil? Qualitätsproblem und Wissenschaft
- Ist guter Stil lehrbar?
ZWEITER TEIL. WORT UND SATZ
- Wortwahl
- Wortstellung
- Satzbau
DRITTER TEIL. STILKRANKHEITEN
- Das Zeitwort stirbt
- Kampf dem Beiwort
- Fürwortkrankheiten
- Formeldeutsch
- Satzbaufehler
- Papierstil
- Stilgecken und Stilgaukler
- Phrase und Plattheit
- Kitsch
- Stilschlamperei
- Sprachschnitzer. Ein Exkurs über die Verstöße gegen Grammatik und Rechtschreibung
VIERTER TEIL. PROBLEME DER INNEREN FORM
- Leben
- Stilschichten
- Anschauung
- Bild
- Kürze
- Klarheit
- Klang
- Zuspitzung
- Tonstärke
- Leichtigkeit
- Sache, Autor und Leser
- Eigenart
- Echtheit und Gewicht
- Die Kunst zu lehren
FÜNFTER TEIL. FREMDWORT UND NEUWORT
- Licht und Schatten der Fremdwörterei oder Sollen wir die Fremdwörter ausmerzen?
- Erfahrungen der Sprachgeschichte oder Können wir die Fremdwörter ausmerzen?
- Neuwort
- Eindeutschen
- Der Kern der Fremdwortfrage
- Irrwege und Seitenpfade
SECHSTER TEIL. EINZELFRAGEN
- Witz und Humor
- Wortspiel
- Überraschung und Paradox
- Ironie
- Zitat
- Antithese
- Reihe und Gleichlauf
- Anspielung, Sentenz und andere Stilfiguren
- Kampfschriften und Kraftausdrücke
- Titel
- Anfang
- Überleitung
- Ende
- Anmerkungen
- Ratschläge und Hilfsmittel
Anmerkungen
Lösung der Aufgaben
Namen- und Sachverzeichnis

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser leicht verknickt u. eingerissen, Preisangabe auf Vorsatz, ansonsten sehr gute Erhaltung.

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