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Jens, Walter: Vergessene Gesichter

Dies ist ein second-hand Artikel

  Jens, Walter: Vergessene Gesichter. Roman
  Preis: 2,95 €

Gebraucht, Befriedigend, mit Mängelex.-Stempel,
Paperback, 316 S.
Droemer Knaur, 1985
ISBN: 3-426-01255-3
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Nachkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2740

Klappentext:
Die ausweglose Situation einer Gruppe alternder Schauspieler, die in einem Altersheim südlich von Paris ihren Träumen, Illusionen und ungelebten Sehnsüchten nachhängen - das ist das Thema dieses frühen, 1952 erstmals erschienenen Romans von Walter Jens.
Da sind der todkranke Pierre, einst der »größte Hamlet« aller Zeiten, und seine Frau Evelyne, gefeierte Ophelia; der Neger Paul, großer Othello-Darsteiler; ein ehemaliger Tänzer, jetzt an den Rollstuhl gefesselt.
Immer wenn ein Schauspieler stirbt, führen die anderen das Spiel von dem Tod des Kranken auf. Die Männer stellen den Kranken, Gott und Teufel dar und eine Frau »die Wünsche der letzten Stunde«, so will es die Satzung des Stifters dieses Altersheims.
Und keiner der dort lebenden Schauspieler darf je wieder auf die Bühne zurückkehren. Zur Tragödie kommt es, als Sylvia ihren Schwur bricht. »Das Spiel hat seinen Sinn verloren, und der Schwur hat keine Kraft mehr.«
Da zündet Auguste, der Hausverwalter, das Gebäude an, denn: »Niemand soll dies Haus betreten, der keinen Frieden hier findet.«
Meisterhaft ist es dem Autor gelungen, die zerrissene Wirklichkeit in einer sich wandelnden Welt darzustellen. Ein Roman in der großen Tradition Kafkas und Sartres.

WALTER JENS, 1923 geboren, ist seit 1962 Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Als Romancier, Essayist, Publizist, Literatur- und Fernsehkritiker hat er sich einen bedeutenden Namen gemacht. 1968 erhielt Jens den Lessing-Preis der Hansestadt Hamburg, 1969 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Stockholm verliehen. Von 1976 bis 1982 war er Präsident des PEN-Zentrums der Bundesrepublik. 1981 wurde er mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet.

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht verknickt, Seiten leicht gebräunt, Stempel auf Unterschnitt, ansonsten gute Erhaltung.

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