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Vielhaber, Klaus: Gewalt und Gewissen

Dies ist ein second-hand Artikel

  Vielhaber, Klaus: Gewalt und Gewissen. Willi Graf und die "Weisse Rose"
  Preis: 2,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 123 S.
Herder, 1964
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Drittes Reich
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 4076

Klappentext:
Dieses Taschenbuch ist Willi Graf gewidmet, der am 12. Oktober 1943 als jugendlicher Widerstandskämpfer hingerichtet wurde. Er bildete mit Alex Schmorell, Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst und Professor Kurt Huber die "Weiße Rose", jene Widerstandsgruppe, die im vierten Kriegsjahr durch ihre mutige Arbeit die deutsche Jugend zum Widerstand gegen die Tyrannei Hitlers bewegen wollte.
Der Plan des kleinen Kreises scheiterte, als die Gestapo die Verbreiter der Flugblätter an der Münchener Universität entdeckte.
Was bewog Willi Graf zum Widerstand? Seine Schwester schildert ihn uns als einen nachdenklichen jungen Mann, der alles andere war als ein draufgängerischer Kämpfer.
Sein Widerstand wuchs aus dem unerträglichen Zwang, gegen die innerste Überzeugung leben zu müssen.
Er war aus der katholischen Jugendbewegung hervorgegangen und hatte sich schon als Schüler vom Regime distanziert. In München studierte er dann Medizin, seine Neigungen strebten aber auch der Theologie zu, in der er im Ringen mit den verwickelten Fragen seiner Zeit einen seelischen Halt fand.
Schon bald lernte er in seiner Kompanie Hans Scholl und Alex Schmorell kennen, mit denen er sich zusammenschloß, durchdrungen vom Abscheu vor der widerrechtlichen Barbarei des Nationalsozialismus.
Die Tagebücher und Briefe geben Aufschluß über die Motive der jungen Menschen. Als sie zur Aktion schritten, geschah das keineswegs impulsiv, sondern war von langer Hand vorbereitet.
Möglichst viele Menschen sollten durch eindringliche Worte aufgerüttelt werden. Der Versuch schlug fehl. Roland Freister saß über die Münchener Studenten und Professor Huber zu Gericht und verhängte sechsmal das Todesurteil.
Dieses Urteil, dessen Begründung hier ebenfalls veröffentlicht wird, traf Willi Graf nicht unvorbereitet. Ruhig und völlig in sich ausgeglichen, erwartete er seine Hinrichtung, so daß er kurz vor seinem Tod an seine Familie schreiben konnte: „Ich gehe meinen Weg bis zum Ende und wünsche mir nur, daß ich ein starkes Herz bewahre."

WILLI GRAF gehörte zum inneren Kreis der Münchener Widerstandsgruppe, die unter dem Namen ,Weiße Rose" bekannt wurde. 1918 in Kuchenheim/Rhld. geboren und in Saarbrücken aufgewachsen, wurde er von der katholischen Jugendbewegung geprägt. Im Krieg schloß er sich mit Alex Schmorell und Hans Scholl aus seiner Studentenkompanie sowie anderen Gleichgesinnten zusammen und verbreitete Flugblätter, um Widerstandskräfte zu wecken und den Sturz des NS-Regimes psychologisch vorzubereiten.
Willi Graf hatte mit dem Versuch erst begonnen, mit Freunden aus den gewaltsam aufgelösten bündischen Jugendgruppen in west- und südwestdeutschen Städten weitere Widerstandszellen aufzubauen, als eine entdeckte Flugblattaktion der Geschwister Scholl am 18. 2. 1942 auch zu seiner Verhaftung führte. Von Freislers Volksgerichtshof zum Tode verurteilt, wurde er nach langen Verhören am 12. 10. 1942 hingerichtet.

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband leicht eingerissen, Seiten gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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